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Mit einer umfangreichen Straßenbaumaßnahme wird in den kommenden Monaten die Situation des An- und Abreiseverkehrs zum Europa-Park in Rust optimiert. Der Kreistag des Ortenaukreises hat heute mit großer Mehrheit einer entsprechenden Planung des Straßenbauamtes im Landratsamt Ortenaukreis zugestimmt. Durch die zunehmende Attraktivität und das weiter steigende Besucheraufkommen des Freizeitparks ist es insbesondere bei der Anfahrt zum Europa-Park in der Vergangenheit vermehrt zu teilweise auch gefährlichen Stausituationen bis auf die Autobahn A5 gekommen. "Ich freue mich, dass wir mit diesem Straßenbauprojekt mittel- und langfristig die Verkehrsanbindung unserer größten touristischen Attraktion, dem größten Freizeitpark Deutschlands, weiter optimieren, die Verkehrssituation deutlich verbessern und mehr Verkehrssicherheit schaffen können", sagte Landrat Frank Scherer in der Sitzung. Die Planung sieht vor, den An- und Abreiseverkehr zwischen Autobahn und Europa-Park auf der dreispurigen Kreisstraße 5349 entsprechend den zeitlich unterschiedlichen Verkehrsbelastungen insbesondere durch einen sogenannten Richtungswechselbetrieb flüssiger und sicherer zu machen. Damit kann der Verkehr so gelenkt werden, dass je nach Spitzenbelastung dem morgendlichen Anreiseverkehr und dem abendlichen Abreiseverkehr jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Außerdem sollen die Anschlussstellen an die Autobahn erweitert und eine zweite zweispurige Brücke über die Autobahn geführt werden. Das Gesamtvolumen des Projekts liegt bei rund 8,2 Millionen Euro. Davon übernehmen der Bund als Baulastträger der A5 und das Land (Entflechtungsgesetzt) rund sechs Millionen Euro. Auf den Ortenaukreis entfallen rund 0,9 Millionen Euro, die aus dem laufenden Haushalt finanziert werden. Darüber hinaus hat sich der Europa-Park bereit erklärt, nicht zuwendungsfähige Kosten von rund 1,3 Millionen Euro zu übernehmen. Mit dem Bau einzelner Maßnahmen wird voraussichtlich noch in diesem Jahr begonnen. Ziel ist es die Richtungswechselanlage bereits im ersten Halbjahr 2012 in Betrieb nehmen zu können. "Ich freue mich, dass wir die Chance nutzen können, jetzt noch einen hohen Förderanteil von Bund und Land für diese Maßnahme zu erhalten. Besonders erfreulich ist, dass auch der Europa-Park mit der zugesagten Kostenübernahme seine Verantwortung für diese Verkehrsoptimierung übernimmt. Damit ist dieses Straßenbauprojekt ein gelungenes Gesamtwerk, von dem die Besucher des Europa-Parks und damit der Tourismus im Ortenaukreis und nicht zuletzt die Verkehrssicherheit profitieren. Ich halte es für äußerst wichtig, dass unsere großen touristischen Attraktionen im Ortenaukreis, so wie auch unser Schwarzwälder Freilichtmuseum in Gutach ab 2014 einen Bahnhalt erhalten wird, über sehr gute Verkehrsanbindungen verfügen", so Landrat Frank Scherer. "Der Tourismus ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft unseres Standorts. Deshalb freue ich mich, dass der Kreistag heute mit der Zustimmung zu unserer Tourismuskonzeption eine weitere zukunftsweisende Entscheidung in diesem Bereich getroffen hat, mit der wir alle Tourismusakteure im Kreis in unsere Arbeit einbeziehen und unterstützen wollen.