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Der Kreistag des Ortenaukreises verabschiedete heute auf Antrag der CDU - Fraktion mehrheitlich eine Resolution zum Französischunterricht in Grundschulen im Oberrheingebiet. Darin fordert er die Landesregierung dazu auf, dass der Französischunterricht in den Grundschulen im Oberrheingebiet verbindlich ab Klasse 1 bestehen bleibe. Der Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau möge eine gleichlautende Resolution auf den Weg bringen. Zur Begründung führt er an: "Der Fremdsprachenunterricht an Grundschulen in Baden-Württemberg ist seit dem Schuljahr 2003/2004 verbindlich eingeführt. Im Oberrheingebiet ist dies Französisch, in den anderen Landesteilen Englisch. Gerade im Oberrheingebiet wurden sehr gute Erfahrungen mit Französisch als erster Fremdsprache gemacht. Dazu kommen die guten Erfahrungen, die mit frühzeitigem Fremdsprachenunterricht (ab Klasse 1) gemacht wurden. Die Weiterführung des Französischunterrichts an den weiterführenden Schulen – teils als Regelfach teils als Wahlfach – in Klasse 5 sowie das Angebot von bilingualen Ausbildungsgängen an den Beruflichen Kreisschulen und die Erfahrungen daraus zeigen, wie wichtig, hilfreich und notwendig Französischkenntnisse auch und gerade im Bereich der grenzüberschreitenden Berufsausbildung oder des beruflichen Einsatzes im Nachbarland sind. Für die Nachbarschaft und die Zusammenarbeit im Eurodistrikt Straßbourg/Ortenau kommt der Kenntnis der französischen Sprache eine noch größere Bedeutung zu. Sie ist unabdingbar für ein Wachsen der Inhalte und Aufgaben im Eurodistrikt und notwendig für ein Kennenlernen des Nachbarn. Darüber hinaus sind Französischkenntnisse auch im Blick auf die Trinationale Metropolregion am Oberrhein wichtig und notwendig. Um sinnvoll Sprachkompetenzen in der Sekundarstufe sicherstellen zu können, ist eine einheitliche Fremdsprache an allen Grundschulen notwendig. Die bisher in der Presse bekannt gewordenen überlegungen, es den Grundschulen am Oberrhein selbst zu überlassen, welche Fremdsprache angeboten werden soll, sind nicht zielführend. Gerade für den Eurodistrikt Straßbourg/Ortenau ist es von sehr großer Bedeutung, möglichst früh den Zugang zur Sprache des Nachbarn zu ermöglichen. Nur auf diesem Weg können gegenseitiges Verständnis und nachbarschaftliche Beziehungen gestärkt und ausgebaut werden. Das geht nur, wenn die bestehende Sonderregelung für die Grundschulen am Oberrhein bestehen bleibt."