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Bei der Ausstellung "Lust auf Apfel" am vergangenen Wochenende in Offenburg-Zunsweier drehte sich alles rund um den Apfel. über 1000 Besucher zeigten sich begeistert von der Präsentation der Apfelsorten und den Informationen zu Apfelanbau und Sortenwahl. Bei der Eröffnung der Ausstellung am Samstag Vormittag in der Zunsweierer Festhalle betonte Edwin Dreher, Dezernent für den Ländlichen Raum im Ortenaukreis, die Bedeutung des Apfels für die ländliche Wirtschaft und das Landschaftsbild. Rund 350 Erwerbsobstbetriebe im Ortenaukreis pflegen Apfelanlagen auf einer Fläche von 750 Hektar. Hinzu kommen 10.000 Hektar Streuobstwiesen, die mit 400 000 Apfelbäumen bepflanzt sind. "Diese Kulturlandschaften aus unterschiedlichen Zeiten prägen das typische Landschaftsbild und machen aus unserer Region eine paradiesische Wohlfühllandschaft", so Dreher. Der Ortenaukreis sehe sich daher in der Verantwortung, im Rahmen seiner Gesamtstrategie Ländlicher Raum die regionale ländliche Wirtschaft durch Beratung, Angebote der Landwirtschaftlichen Fachschule und berufsbezogene Fortbildungsmaßnahmen zu unterstützen. Die Ausstellung zeigte rund 200 Apfelsorten aus Züchtungen, die wie "Goldparmäne" und "Winterrambur" bis in das Jahr 1700 zurückreichen oder wie "Kanzi" und "Sirius" erst im 21. Jahrhundert auf den Markt kamen. Poster vermittelten Informationen zum Thema Apfelanbau im Erwerbsanbau, als Streuobst, im Hausgarten und für die Brennerei. Die verschiedenen Sorten waren überschaubar nach diesen Bereichen auf Tischen gegliedert. Listen zur Sortenempfehlung und viele Tipps zur Gesundheit, Pflanzung, Pflege und Lagerung von äpfeln konnten kostenfrei mitgenommen werden. Darüber hinaus wurde das mit elsässischen Partner gemeinsam umgesetzte Projekt "Sortenreine Apfelbrände" vorgestellt, das untersucht, welche Apfelsorten sich für Brände besonders eignen. Richtig viel zu tun hatte über beide Tage Maria Kopf, Botschafterin für regionale Produkte, die sieben Apfelsorten zum Verkosten anbot. Ebenfalls umringt von Interessierten war auch der Fachmann in Apfelsortenkunde Michel Matter aus dem Elsass, der während der Ausstellung etwa 150 von Besuchern mitgebrachte Proben bestimmte.