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über die Situation des Auewaldes und die Arbeit der Waldservice Ortenau eG informierte sich Landrat Frank Scherer gestern bei einem Vor-Ort-Termin im Stadtwald Achern. Auch Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach, Ortsvorsteher Ulrich Berger, Gamshurst, und Edwin Dreher, Dezernent für den Ländlichen Raum im Landratsamt Ortenaukreis, nahmen an der Veranstaltung teil.Wie Ewald Elsäßer, Leiter des Amts für Waldwirtschaft, bei dieser Waldexkursion erläuterte, ist die Eiche im Auewald neben dem Bergahorn und der Esche die wichtigste Baumart. Heimisch und standortsgerecht bietet sie Lebensraum für viele Kleinlebewesen. über ihren ökologischen Wert hinaus spielt sie auch in ökonomischer Hinsicht für die Forstbetriebe im Ortenaukreis eine wichtige Rolle.Da die Esche seit einigen Jahren aufgrund des Eschentriebsterbens durch Pilzbefall ihrer Funktion im Auewald nicht mehr gerecht werden kann, werden Eichen für diese Standorte umso bedeutender. Eichen wachsen vor allem in den ersten Jahren nach dem Pflanzen nur langsam und erfordern zudem aufwändige Maßnahmen gegen Wildverbiss, was die Kultur von Eichen sehr teuer macht. "Eine nachhaltige Waldwirtschaft im Auewald ist jedoch nur über die Nachzucht von Eichen zu gewährleisten. Die Waldbesitzer sollen dies ohne wirtschaftliche Einbußen auch tun können. Deshalb habe ich bereits beim Besuch des früheren Landwirtschaftsministers Rudolf Köberle vor einem Jahr ein Förderprogramm angeregt und werde mich auch weiterhin politisch dafür einsetzen", erklärte Landrat Frank Scherer.Damit die Kommunen ihre Wälder kostengünstig bewirtschaften können, bietet die Waldservice Ortenau eG einen kommunalübergreifenden Service an und stellt den. Gemeinden qualifizierte Forstwirte und Waldarbeiter zur Verfügung, die flexibel und rationell eingesetzt werden können. "Die WSO arbeitet intensiv mit den örtlichen Forstunternehmen zusammen und bringt den Mitgliedsgemeinden, die weniger eigenes Personal vorhalten müssen, spürbare finanzielle Vorteile", so der Landrat."Erstmals seit Jahrzehnten haben wir dank der Unterstützung der WSO im vergangenen Jahr wieder einen ausgeglichenen Forsthaushalt erzielt", bestätigte Oberbürgermeister Klaus Muttach den lohnenswerten Einsatz der WSO im Acherner Stadtwald. Die Waldservice Ortenau eG wurde zur Aufarbeitung der Waldschäden nach dem Sturm Lothar ins Leben gerufen und zählt inzwischen 15 Mitglieder, darunter auch die Stadt Achern.