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Hochtechnologische Metall-Tiefziehprodukte aus der Ortenau – hergestellt für die globale Automobilindustrie: Die beiden Geschäftsführer der Erdrich Umformtechnik, Georg und Nicolas Erdrich, präsentierten am vergangenen Montag dem Ortenauer Landrat Frank Scherer bei einem Firmenbesuch in Renchen-Ulm ihr Unternehmen. Zusammen mit dem kaufmännischen Leiter der Gruppe, Joachim Schulz, nutzten die Firmenlenker die Gelegenheit, Landrat Scherer das Unternehmen vorzustellen und aktuelle Themen zu besprechen, so berichten die Firma Erdrich und die Pressestelle des Landratsamts in einer gemeinsamen Pressemitteilung.Scherer konnte sich während des Besuchs von dem großen Leistungsspektrum des Unternehmens überzeugen und war beeindruckt von der Vielfalt und der Präzision der Metallteile, die die Firmengruppe Erdrich an ihren vier Standorten weltweit produziert. Mit großen Umformpressen mit bis zu 720 Tonnen Presskraft und meist selbst entwickelten und gebauten Werkzeugen stellt die Firma hochtechnologische Metallteile her, um sie an Automobilhersteller in der ganzen Welt zu liefern.Dies könne nur mit einer hochqualifizierten Mannschaft gelingen, betonte Nicolas Erdrich. Da es gerade in letzter Zeit immer schwerer würde, gutes, qualifiziertes Personal zu gewinnen, setze die Erdrich Firmengruppe verstärkt auf die eigene Ausbildung. Im Jahr 2011 würden bei der Firma 78 Jugendliche ausgebildet. Dies freute gerade den Landrat sehr: "Die berufliche Ausbildung hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Der Ortenaukreis hat in den letzten Jahren große Investitionen in die Gebäude und die maschinelle Ausstattung seiner 13, dezentral an den Standorten Achern, Gengenbach, Hausach, Kehl, Lahr, Offenburg und Wolfach über das gesamte Kreisgebiet verteilten beruflichen Schulen getätigt. Für laufende Betriebskosten und Ausstattung wendet der Kreis jährlich mehr als 14,5 Millionen Euro auf. Außerdem haben wir in den letzten beiden Jahren über 13 Millionen Euro an Bauinvestitionen getätigt"."Unsere beruflichen Schulen haben eine wichtige Aufgabe bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses gerade für Industrie und Handwerk. Bildung ist ein immens wichtiger Standortfaktor. Und nur zusammen können Kreis und Betriebe der demografischen Entwicklung trotzen und ausreichend Nachwuchskräfte für die Zukunft ausbilden. Deshalb ist es mir auch wichtig, persönlich Ausbildungsbetriebe zu besuchen. Diese direkten Kontakte bilden eine wichtige Grundlage für mein Handeln", so Scherer. Darüber hinaus werde die Zusammenarbeit von Unternehmen und Ortenaukreis auch in Zukunft mit entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Region sein. Dabei müsse die Politik auch weiterhin die Rahmenbedingungen für erforderliche Infrastrukturen zur Verfügung stellen.