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Der zum 1. März 2011 vom Ortenaukreis in Zusammenarbeit mit den Kranken- und Pflegekassen eingerichtete Pflegestützpunkt mit seinen fünf Standorten im Ortenaukreis wird von Betroffenen und Hilfesuchenden gut angenommen. Wie eine Dokumentation der ersten sechs Monate der Arbeit des Pflegestützpunktes zeigt, haben von März bis August rund 750 Personen die Beratungsleistungen des Pflegestützpunktes in Anspruch genommen. Am häufigsten werden die Themen ambulante Betreuung und Pflege (10%), mögliche Leistungen der Pflegeversicherung (9%) und Fragen zum Betreuungsrecht (9%) nachgefragt. über die Hälfte der Hilfesuchenden ist im Alter zwischen 61 und 80 Jahren und gehört keiner Pflegestufe an. Während sich etwa die Hälfte der Hilfesuchenden telefonisch an die Beraterinnen und Berater wendet, kommen rund 40 Prozent direkt in die Beratungsstellen. Das Angebot des Pflegestützpunktes, Betroffene auch zuhause aufzusuchen, wird bisher von sieben Prozent in Anspruch genommen."Die Ergebnisse der Dokumentation zeigen uns, dass wir mit unserem Pflegestützpunkt im Ortenaukreis auf dem richtigen Weg sind. Wir erreichen eine Vielzahl von Personen, die zum Zeitpunkt der Beratung noch keine Pflege in Anspruch nehmen oder noch nicht pflegebedürftig sind. Unser Ziel, frühzeitig zu informieren, geht auf", erläuterte Mirjam Schwab, Sozialplanerin im Landratsamt Ortenaukreis, in der heutigen Sitzung des Sozialausschusses des Ortenaukreises. Da viele Menschen bereits im Vorfeld der Pflegebedürftigkeit die Einrichtung kontaktierten, sei die geringe Zahl an Hausbesuchen nicht verwunderlich, so Schwab. Gerade im ländlichen Raum sei dieses Möglichkeit aber ein wichtiger Bestandteil des Beratungsangebotes.Mit der Analyse der Dokumentation können zum einen Beratungstätigkeiten nachvollzogen werden, so die Sozialplanerin. Ein weiterer Vorteil liege zum anderen darin, mit den gewonnenen Erkenntnissen typische Situationen von Pflegebedürftigen im Ortenaukreis einschätzen zu können und Hinweise auf unpassende oder fehlende Versorgungsstrukturen vor Ort zu gewinnen, um diese dann bedarfsgerecht weiter zu entwickeln. So zeige sich beispielsweise, dass die Möglichkeit ambulanter Versorgung von sehr hohem Interesse bei Pflegebedürftigen und Angehörigen sei. Deshalb seien die bisherigen Planungen des Kreises zur Erweiterung der ambulanten Angebote richtig und würden auch weiterhin ein Dauerthema bleiben, betonte Schwab.Wer sich beraten lassen möchte, kann sich an den Pflegestützpunkt in Offenburg oder die vier weiteren Standorte in Achern, Kehl, Lahr und Haslach wenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegestützpunktes informieren kostenlos und neutral zu allen Fragen der Pflege. Sie vermitteln und koordinieren dabei nicht nur einmalig pflegerische, medizinische und soziale Hilfs- und Unterstützungsangebote, sondern stehen den Hilfesuchenden auch über einen längeren Zeitraum beratend zur Seite. Bei Bedarf sind für ein Beratungsgespräch auch Hausbesuche durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstellen möglich. Weitere Informationen über den Pflegestützpunkt Ortenaukreis findet man im Internet unter .Die Beratungsstellen sind außerdem telefonisch erreichbar unter: Zentrale Offenburg (0781/822222), Außenstelle Acher-Renchtal (Achern: 07841/6421267, Oberkirch: 07802/82530), Außenstelle Kehl (07851/8866558), Außenstelle Lahr (07821/9105017), Außenstelle Kinzigtal (07832/99955220).