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Anlässlich der kommunalen Netzwerkkonferenz in Offenburg gratulierte Sozialministerin Katrin Altpeter den ersten vier Gemeinden und Städten aus Baden-Württemberg, die erfolgreich am neuen "Audit familiengerechte Kommune" teilgenommen haben. "Die Familiengerechtigkeit ist für die Kommunen ein wichtiger Standortfaktor", sagte Altpeter. "Daher begrüße ich es sehr, wenn sich die Kommunen zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern auf den Weg machen und gemeinsam Ziele und Maßnahmen für mehr Familiengerechtigkeit umsetzen." Landrat Frank Scherer, in dessen Landratsamt die Netzwerkkonferenz stattfand, freute sich ebenfalls, dass es mit Berghaupten auch eine Gemeinde aus seinem Landkreis in die Auswahl der vier Pilotkommunen geschafft hat. "Unsere Kommunen sind beim Thema Familien sehr aktiv", sagte Scherer. "Wir haben bereits 2004 zusammen das Ortenauer Bündnis für Familien gegründet und beispielsweise beim Ausbau der Kleinkindbetreuung sowie im Rahmen von Zukunftswerkstätten zahlreiche Verbesserungen erzielen können", so Scherer. Neben Berghaupten haben sich die Gemeinden Mauer (Rhein-Neckar-Kreis) und Igersheim (Main-Tauber-Kreis) sowie die Große Kreisstadt Weinstadt (Rems-Murr-Kreis) erfolgreich dem Prozess der Auditierung gestellt und anspruchsvolle familienpolitische Handlungs-konzepte erstellt, die in den folgenden drei Jahren umgesetzt werden. Die Bertelsmann Stiftung, die berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Hertie Stiftung – sowie der Verein "Familiengerechte Kommune e.V." haben die Entwicklungsprozesse und Handlungs-konzepte begutachtet und den Gemeinden und Städten für drei Jahre das Zertifikat "Familiengerechte Kommune" zuerkannt. Das "Audit familiengerechte Kommune" wurde in Nordrhein-Westfalen entwickelt und von der Bertelsmann Stiftung, der berufundfamilie gGmbH und dem Verein "Familiengerechte Kommune e.V." in Zusammenarbeit mit der FamilienForschung Baden-Württemberg des Statistischen Landesamtes in einer Pilotphase für Baden-Württemberg getestet. Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier, erster Vorsitzender des Vereins "Familiengerechte Kommune e.V." und wissenschaftlicher Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Regional-forschung an der Ruhr-Universität Bochum, stellte das Audit auf der Netzwerkkonferenz vor. "Es gibt eine zunehmende Anzahl von Familienrealitäten, angefangen von Doppelverdienern, über Kinderarmut, Zuwandererfamilien, Patchwork-Familien bis hin zu Allein-erziehenden. Die deutsche Familienpolitik wird dem nicht ausreichend gerecht. Daher haben wir den Verein gegründet, der mit den Kommunen zusammenarbeitet, um die Situation von Familien nachhaltig zu verbessern. Die ersten Erfahrungen mit dem Audit aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sind sehr ermutigend", so Strohmeier. Weitere Informationen Zum Audit familiengerechte Kommune: Zu den weiteren Angeboten des Landes Baden-Württemberg: