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Das Landratsamt Ortenaukreis hat in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden die umweltgerechte Abwasserentsorgung im ländlichen Raum des Ortenaukreises weiter ausgebaut. In insgesamt 13 Kommunen konnten 39 Anwesen mit Kleinkläranlagen an das öffentliche Kanalnetz und somit an die leistungsfähigeren kommunalen Kläranlagen angeschlossen werden. Das Land Baden-Württemberg stellte dafür 2011 rund 490.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. "Die umweltgerechte Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum ist eine Form der nachhaltigen Infrastruktur und hat wesentlichen Einfluss auf bedeutende Erwerbszweige wie zum Beispiel den Tourismus", betont Landrat Frank Scherer. Sie ergänze deshalb optimal die Anstrengungen des Kreises zur Stärkung des Standortes Ortenau.Ein Großteil der Maßnahmen konnte in Gemeinden der Schwarzwaldtäler von Kinzig, Rench und Acher umgesetzt werden. Dort ist der Anschluss an den Abwasserkanal für abgelegene Anwesen außerhalb der bebauten Ortslage aufgrund der Topographie oft besonders aufwendig. Da die dort bestehenden Kleinkläranlagen zudem meist an kleinen Bächen mit geringer Wasserführung liegen und diese stark belasten, sei der Anschluss aus Gründen des Gewässerschutzes dringend geboten, so Bernhard Vetter, Leiter des Amtes für Wasser- und Bodenschutz im Landratsamt Ortenaukreis. Die Projekte zum Anschluss von Kleinkläranlagen werden zumeist von sogenannten privaten Teilnehmergemeinschaften realisiert, in denen sich mehrere Anwesen-Inhaber zusammenschließen. Aber auch kommunale Vorhaben werden mit Hilfe der Landesmittel umgesetzt. Das Förderprogramm findet im Ortenaukreis sowohl bei den Teilnehmergemeinschaften als auch bei den Gemeinden großen Zuspruch, so Berhard Vetter.Die Fördergelder des Landes stammen aus dem Programm "Finanzielle Unterstützung für Vorhaben zur Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum" des Umweltministeriums. Dieses Programm sieht eine 30-prozentige Förderung vor und wird aus dem Aufkommen der Abwasserabgabe finanziert. Seit 2001 konnte im Ortenaukreis für 900 Anwesen mit dezentralen Anlagen der Anschluss an die öffentliche Abwasserkanalisation mit Fördermitteln in Höhe von rund sechs Millionen Euro bezuschusst werden. Gemäß der zwischen den Kommunen und dem Landratsamt Ortenaukreis abgeschlossenen Abwasserbeseitigungskonzepte sind im Kreis in den kommenden Jahren noch weitere 1.100 Anwesen anzuschließen.