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Empfänger von Arbeitslosengeld und anderen Sozialleistungen können bei einer Kontopfändung ihr Geld ab 1. Januar 2012 nur noch über ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) vor Pfändung schützen. Dies teilt das Landratsamt Ortenaukreis in einer Pressemitteilung mit. Bisher waren Sozialleistungen auf einem Girokonto generell 14 Tage lang vor einer Pfändung sicher.Zum 31. Dezember 2011 enden die bisherigen Pfändungsschutzregelungen für alle Girokonten. Um danach die Sozialleistungen oder auch den pfändungsfreien Lohn zu erhalten, müssen Kontoinhaber, die von einer Kontopfändung betroffen sind, die Einrichtung eines P-Kontos bei ihrer Bank beantragen. Nach Eingang des Antrags wandelt die kontoführende Bank das bisherige Girokonto innerhalb von vier Tagen in ein P-Konto um. Für die Führung eines P-Kontos sollen laut Gesetzgeber keine höheren Gebühren als für ein Girokonto verlangt werden.Bisher konnte bei einer bestehenden Kontopfändung das Einkommen durch einen Freigabebeschluss des Amtsgerichtes geschützt werden oder die Pfändung wurde ruhend erklärt durch eine Ratenvereinbarung mit den Gläubigern. Diese Freigabebeschlüsse vom Amtsgericht und auch die Ratenvereinbarungen mit den Gläubigern verlieren zum 1. Januar 2012 ihre Wirkung . Daher rät das Landratsamt Ortenaukreis allen, die von einer Kontopfändung betroffen sind, vor dem 1. Januar ein P-Konto einrichten zu lassen. Wenn keine Kontopfändung vorliegt, ist kein P-Konto nötig. Weitere Informationen gibt es bei den Banken und den Schuldnerberatungsstellen im Ortenaukreis und der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis in Kehl unter Tel.: 07851 9487 5051, in Lahr unter Tel.: 07821 95449 2020 und in Offenburg unter Tel.: 0781 805 9350.