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Eine Neufassung der Trinkwasserverordnung ist in Kraft getreten. Sie dient dem Gesundheitsschutz vor Legionellen. Die Untere Gesundheitsbehörde im Landratsamt Ortenaukreis weist darauf hin, dass Großanlagen, die Trinkwasser erwärmen, seit dem 1. November gemeldet und regelmäßig untersucht werden müssen. Die Melde- und Untersuchungspflicht betrifft sowohl größere Mietshäuser als auch gewerblich genutzte Gebäude, nicht aber Ein- und Zweifamilienhäuser. Gesundheitlich relevant sind nur Hausinstallationen, bei welchen es zu einer Vernebelung von Wasser kommen kann wie zum Beispiel durch Duschen. Zu den Großanlagen zählen Hausinstallationen mit Trinkwassererwärmern (Boilern), deren Inhalt größer als 400 Liter ist oder deren Leitungsinhalt zwischen Trinkwassererwärmer und den Zapfstellen mehr als drei Liter beträgt. Vermieter von Mehrfamilienhäusern oder Hausverwalter müssen solche Anlagen nach derzeitiger Rechtslage bei der unteren Gesundheitsbehörde melden und sie eigenverantwortlich zunächst einmal jährlich von einem zertifizierten Labor auf Legionellen untersuchen lassen. Diese Bakterien vermehren sich bevorzugt in warmem Wasser und werden insbesondere durch das Einatmen von vernebeltem Wasser übertragen. Falsch konstruierte und betriebene Trinkwassersysteme haben einen erheblichen Anteil an der von Legionellen verursachten Infektionskrankheit Legionellose. Das Infektionsrisiko erhöht sich besonders, wenn das Wasser tagelang bei Tempe-raturen zwischen 25 und 55 °C in den Leitungen steht. Somit geht ein erhebliches Risiko von über längere Zeit leerstehenden Mietwohnungen und Hotelzimmern aus, wenn gar keine oder nur geringe Wassermengen durch die Installationen fließen. Hier kann es im schlimmsten Fall zu einer Kontamination des gesamten Hausnetzes kommen. Ausführliche Informationen zur Melde- und Untersuchungspflicht bietet das Internetportal des deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) unter . Dort sind auch Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen zu diesem Thema zu finden. Die Meldungen nimmt das Landratsamt Ortenaukreis, Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz, Badstraße 20, in Offenburg entgegen. Weitergehende Informationen erteilt Jürgen Burg unter Tel. 0781 805 9668 oder per E-mail: .