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Detlef Altenberend, langjähriger Projektleiter von Flurneuordnungsverfahren im Ortenaukreis, geht nach 34 Jahren Arbeitsleben in den Ruhestand. Edwin Dreher, Dezernent für den Ländlichen Raum im Landratsamt Ortenaukreis, und Dieter Weishaar, Leiter des Amts für Flurneuordnung, verabschiedeten ihn heute im Landratsamt Ortenaukreis.Altenberends Laufbahn begann im Jahr 1977 als Leitender Flurbereinigungsingenieur und Referatsleiter beim damaligen Flurbereinigungsamt Offenburg. Für den im Schwabenland geborenen Vermessungsingenieur waren die sogenannten Schwarzwaldverfahren ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Diese Verfahrensart trägt maßgeblich dazu bei, den Schwarzwald in seiner ursprünglichen Form zu erhalten. Offene Landschaften wechseln mit Waldgebieten, bewirtschaftete Flächen mit verstreut liegenden. Ziel der Flurneuordnung ist es, die Schwarzwaldhöfe gut zu erschließen und damit ihre Existenz nachhaltig zu sichern."Vielen Flurneuordnungen hat er seinen Stempel als Fachmann für Schwarzwaldverfahren unauslöschlich aufgedrückt. Unter seiner Leitung wurden nicht nur reale Brücken gebaut, sondern er hat es auch verstanden zwischen den Menschen, ob Verfahrensteilnehmer oder Vertreter von Behörden und Gemeinden, Brücken zu schlagen", würdigte Dezernent Edwin Dreher Altenberends Engagement. Darüber hinaus war das Können des Fachmanns besonders gefragt gewesen, wenn es galt, nach schweren Unwettern oder Hochwasser im Zuge von Flurneuordnungsverfahren die entstandenen Schäden zu beseitigen wie beispielsweise 1999 nach dem Orkan Lothar. So musste Altenberend kurzfristig Waldwege planen oder das Nasslager in Gengenbach realisieren, um das Sturmholz wirtschaftlich sinnvoll vermarkten zu können.Wenn mit seinem Abschied aus dem Amt für Flurneuordnung für ihn ein neuer Lebensabschnitt beginnt, so sei dies mit Sicherheit kein Einstieg in den Ruhestand, stellte Dieter Weishaar fest. "Wir kennen ihn als den Sportler, der wohl nur sagen wird: Etappenziel erreicht – weiter geht’s!" Dreher und Weishaar wünschten ihm zu seiner Pensionierung noch viel Freude und alles Gute.