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Weil die Waldservice Ortenau eG zunehmend mehr Mitglieder gewinnt, wird das von kommunalen und privaten Waldbesitzern gegründete Dienstleistungsunternehmen in Zukunft durch einen Aufsichtsrat gesteuert. Einer entsprechender Satzungsänderung hat heute der Kreistag des Ortenaukreises zugestimmt.Der Leiter des Amts für Waldwirtschaft beim Ortenaukreis, Ewald Elsäßer, bescheinigte der Waldservice Ortenau eG (WSO) in der Sitzung eine gute Entwicklung. 15 Kommunen des Ortenaukreises, die Forstbetriebsgemeinschaft Vorderes Kinzigtal und der Ortenaukreis seien derzeit Mitglied der Genossenschaft. "Und noch weitere Kommunen haben die Vorteile dieses modernen Dienstleistungsunternehmens erkannt und einen Beitritt ins Auge gefasst" so Elsäßer. Ab dem 21. Mitglied schreibe das Genossenschaftsgesetz die Bildung eines Aufsichtsrats vor. Um dafür gewappnet zu sein, müsse die Genossenschaft ihre Satzung entsprechend ändern.Die Waldservice Ortenau eG ist ein von kommunalen und privaten Waldbesitzern gegründetes Dienstleistungsunternehmen, das die beteiligten Waldbesitzer bei der überwindung von Strukturproblemen im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft unterstützt. Ein wichtiges Angebot ist dabei der Waldarbeiter-Forstwirtservice. Die Waldservice Ortenau eG stellt den Gemeinden qualifizierte Forstwirte und Waldarbeiter zur Verfügung, die flexibel und rationell eingesetzt werden können. Weil sie keine eigenen Forstmaschinen besitzt, arbeitet sie eng mit den örtlichen Forstunternehmen zusammen. "Die WSO bringt den Mitgliedsgemeinden, die weniger eigenes Personal vorhalten müssen, spürbare finanzielle Vorteile", so Landrat Frank Scherer.Weitere Geschäftsbereiche sind die Energieholzvermarktung und die Beratung bei privaten und kommunalen Holzenergieprojekten. Holzvermarktung und Holzverkauf als Dienstleistung für private und kommunale Waldbesitzer kommen aktuell als neues Geschäftsfeld hinzu. Zu dem unterhält die WSO in Ohlsbach einen Nasslagerplatz.Kommunale und private Waldbesitzer des Vorderen Kinzigtals haben die Waldservice Ortenau eG im Jahr 2002 als Reaktion auf die Auswirkungen des Sturms Lothar ins Leben gerufen. Durch den Verlust großer Waldflächen und einer damit einhergehenden geringen Holzeinschlagskapazität standen die Gemeinden vor dem Problem hoher Defizite und personeller überkapazitäten. Die Idee, die Waldarbeiter der betroffenen Gemeinden im Waldarbeiterpool der WSO zusammenzufassen und anderen Waldbesitzern Forstdienstleistungen anzubieten, fand bei immer mehr Kommunen Anklang.Im Jahr 2007 stieg der Ortenaukreis als Gesellschafter der WSO mit ein. Inzwischen zählt die Waldservice Ortenau e.G. 17 Mitglieder, darunter die Gemeinden Berghaupten, Ohlsbach, Durbach, Meißenheim, Neuried, Nordrach, Ringsheim, Sasbach, Schuttertal, Schwanau, Steinach und die Städte Achern, Gengenbach, Kehl und Zell a. H..