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An den Beruflichen Schulen Im Mauerfeld in Lahr wird ab dem kommenden Schuljahr ein Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit dem neuen Profil "Gesundheit und Pflege" entstehen. Dies beschloss der Kreistag des Ortenaukreises in seiner heutigen Sitzung. Zudem folgte das Gremium dem Vorschlag der Verwaltung, an den Beruflichen Schulen in Achern vorerst ein Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium einzurichten. Zugleich wurde die Verwaltung beauftragt, sich gegenüber dem Land dafür einzusetzen, dieses möglichst bald ebenfalls in ein Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit dem Schwerpunkt "Gesundheit und Pflege" umzuwandeln.Die neue Landesregierung hatte die Einrichtung der beiden neuen Gymnasialtypen in Achern und Lahr vorgeschlagen. Ziel ist, das zum letzten Schuljahr neu eingerichtete einzügige Technische Gymnasium in Achern und das in Lahr neu eingerichtete einzügige Ernährungswissenschaftliche Gymnasium zu zweizügigen Gymnasialstandorten auszubauen und dadurch zu erhalten."Wir wollen die Chance ergreifen, beide Gymnasialstandorte in der Ortenau zu erhalten. Gerade das zukunftsweisende neue Profil "Gesundheit und Pflege", das es bisher in der Ortenau nicht gibt, ist eminent wichtig für unseren Standort. Der Ortenaukreis nimmt seine Aufgabe als Schulträger sehr ernst, sowohl Fachkräfte als auch Führungskräfte für medizinische und pflegerische Einrichtungen in der Region auszubilden und interessierten Schülern wohnortnahe Ausbildungsangebote zu machen", erklärte Schuldezernent Georg Benz. "Der Vorschlag des Kultusministeriums kam für uns etwas überraschend, aber natürlich greifen wir zu, zumal die neuen Angebote praktisch keine Zusatzkosten nach sich ziehen." Die Schulen seien ausreichend mit Räumen und Fachkräften ausgestattet, es müssten lediglich neue Bücher angeschafft werden.Der Ortenaukreis ist Schulträger von dreizehn Beruflichen Gymnasien, die im Moment von 2.178 Schülerinnen und Schülern besucht werden. "Bis zum Jahr 2020 erwarten wir aufgrund der demografischen Entwicklung 25 bis 30 Prozent weniger Schulabgänger an allgemeinbildenden Schulen", so Benz. "Wir müssen also mit einem weiteren Absinken der durchschnittlichen Schülerzahlen in den Klassen rechnen. Sollten rückläufige Schülerzahlen eine kreisweite Veränderung der Gymnasialangebote erfordern, so besteht im Rahmen unserer Schulentwicklungsplanung die Möglichkeit, Gymnasialtypen und Profile innerhalb des Ortenaukreises an einzelnen Schulen und Standorten zukünftig auch wieder neu auszurichten."