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Die Straßenmeistereien im Ortenaukreis haben die ersten Wintereindiensteinsätze bereits bewältigt und sind auch für die bevorstehenden Schnee- und Eisperioden gewappnet. Dies teilt das Landratsamt Ortenaukreis, das für die vier Straßenmeistereien in Offenburg, Lahr, Haslach und Achern zuständig ist, mit.Insgesamt warten 15 Straßenräumfahrzeuge und vier Schmalspurfahrzeuge für Rad- und Gehwege auf ihren Einsatz. Für den Winterdienst sind pro Straßenmeisterei rund 16 Mitarbeiter eingeteilt. Offenburg, mit einem zusätzlichen Stützpunkt in Ibach im Renchtal, hält sogar 20 Leute vor. Nach Bedarf können die Straßenmeistereien die Unterstützung von 13 bereitstehenden Fremdfahrzeugen anfordern, um das Straßennetz von 300 Kilometern Bundesstraßen, 300 Kilometern Landesstraßen und 400 Kilometern Kreisstraßen von Schnee und Eis zu befreien. Die Vorratsbehälter für Streusalz sind gefüllt. Rund 3200 Tonnen Salz lagern in den Salzhallen in Offenburg, Lahr, Haslach und Achern sowie verteilt auf dem Streckennetz in drei Silos im Renchtal bei Ibach, und weiteren Silos am Tunnel in Hornberg, in Kehl-Auenheim sowie im Achertal an der Einmündung der L 87 in die Schwarzwaldhochstraße.Mit je einem Fahrer rücken die ersten Einsatzfahrzeuge bereits morgens um drei Uhr zu ersten Kontrollfahrten aus. Darüber hinaus schicken Glättemeldeanlagen Wetterdaten direkt auf die Handys der Einsatzkräfte. Solche Messautomaten stehen am Kniebis an der B 28, am Fohrenbühl an der L108 zwischen Hornberg und Schramberg, an der L101 zwischen Steinach und Schuttertal auf dem Geisberg und an der L 94 bei Löcherberg. Bis zum Beginn des Berufsverkehrs sollten alle Straßen ein erstes Mal geräumt sein. In zwei Schichten arbeiten jeweils zwei bis drei Mann pro Meisterei daran, die Straßen im Kreisgebiet, vorrangig die Bundesstraßen und die Höhenlagen, für den Verkehr frei zu halten. Die Räumpflicht endet um 22 Uhr. Die Rufbereitschaft für die Einsatzkräfte gilt vom 1. November bis zum 1. April.Im vergangen Winter verbrauchte der Ortenaukreis 7100 Tonnen Streusalz. Die Kosten dafür lagen bei 500.000 Euro, während in milden Winter wie beispielsweise 2006/7 weniger als die Hälfte verbraucht wurde. Insgesamt musste der Ortenaukreis im Winter 2010/11 über 1, 5 Millionen Euro für Streusalz, Kraftstoff, Personal- und Fahrzeugkosten sowie Fremdunternehmer ausgeben. Wird der laufende Winter ähnlich hart, rechnet das Landratsamt mit einer deutlichen Kostensteigerung, da sich neben dem Kraftstoffpreis vor allem der Streusalzpreis deutlich erhöht hat, nämlich um 30 Prozent von 70 auf 90 Euro pro Tonne.