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Die Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) kann auf ein positives Jahr 2011 zurückblicken. Wie Sozialdezernent Georg Benz und der Leiter der Kommunalen Arbeitsförderung, Armin Mittelstädt, bei der Vorstellung des Jahresberichts 2011 betonten, sank die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Ortenaukreis um 9,3 Prozent auf den niedrigsten Stand seit Bestehen der KOA im Jahr 2005. "Besonders erfreulich ist zudem, dass auch die Zahl der 2011 von der KOA betreuten Bedarfsgemeinschaften zurückging und im Dezember 2011 bei 7.850 und damit um 524 unter der Zahl im Vorjahr lag", betonte Benz. Von den insgesamt 15.995 Leistungsempfängern im Ortenaukreis erhielten 2011 im Durchschnitt 10.746 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.249 Nichterwerbsfähige Sozialgeld."Hauptgrund der positiven Bilanz ist die zunehmende Zahl an Arbeitsmarktintegrationen", erklärte Mittelstädt. Mit 3.319 Arbeitsvermittlungen konnte die KOA das gute Ergebnis des Vorjahres sogar noch übertreffen. Dies sei wesentlich auf den anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung zurückzuführen. Zudem unterstütze die KOA mit einem breiten und passgenauen Angebot an Aktivierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen Arbeitssuchende bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Denn der Aufschwung sei längst nicht bei allen angekommen, die Arbeit suchten. Oft bestünden Vermittlungshindernisse oder fehlende Qualifikationen, um die angebotenen Stellen zu besetzen. So nahmen im Jahresdurchschnitt 863 Langzeitarbeitslose an Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen teil.Positiv sei auch die Entwicklung beim Projekt Bürgerarbeit. Nachdem die KOA administrative Hindernisse und Rechtsfragen mit dem Bund klären konnte, kam die Bürgerarbeit Ende 2011 in Schwung. Aktuell sind im Ortenaukreis 140 Bürgerarbeitsplätze bei Städten und Gemeinden sowie bei Kirchengemeinden und Vereinen eingerichtet. Durch das vom Bund gewährte Fördervolumen fließen rund 5,3 Millionen Euro in die Ortenau. Auch das Bildungs- und Teilhabepaket werde zunehmend angenommen. Bis Oktober 2011 konnte die KOA fast 7.000 Anträge genehmigen. Kindern aus einkommensschwachen Familien kann so die Möglichkeit gegeben werden, Lern- und Freizeitangebote in Anspruch zu nehmen und somit bessere Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen.Mit dem Start der regionalen Demografie-Initiative setzte die KOA 2011 einen weiteren neuen Schwerpunkt. Ziel ist es, kleinere und mittelständische Unternehmen in der Ortenau dabei zu unterstützen, den demografischen Wandel zu bewältigen. Für das bis Mitte 2014 angelegte Projekt, das auch durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg unterstützt wird, hat die KOA die Zusage über 325.000 Euro Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfond erhalten. Darüber hinaus hat die KOA die Arbeit mit spezifischen Förderprogrammen für besondere Zielgruppen wie etwa das Programm "Let’s go" für Jugendliche, "Job und Kind" für alleinerziehende Frauen wie auch "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose erfolgreich fortgesetzt.Mit über 105 Millionen Euro verzeichnete die KOA auch 2011 ein hohes Finanzvolumen. In die Grundsicherung für Arbeitsuchende flossen rund 80 Millionen Euro Transferleistungen vom Bund. 25,1 Millionen Euro kommen aus dem Kreishaushalt. Erfreulich sei, so Sozialdezernent Benz, dass der Kreis hier augrund der sinkenden Fallzahlen rund drei Millionen Euro weniger ausgeben musste als veranschlagt. Eine Herausforderung für die KOA nannte Benz die 2012 um 2,2 Millionen Euro weiter sinkenden Bundesmittel für die aktive Arbeitsförderung. Dennoch wolle man durch eine solide Planung, die Bündelung von Ressourcen und effektive Arbeitsstrukturen den erfolgreichen Kurs der KOA fortsetzen.Der Jahresbericht 2011 der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis kann auch auf der Internetseite eingesehen oder heruntergeladen werden.