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Auf einer Fläche von rund 40.000 Hektar im Ortenaukreis führt das Amt für Flurneuordnung im Landratsamt Ortenaukreis zur Zeit Maßnahmen zu Flurneuordnung durch. Wie der Leiter des Amtes für Flurneuordnung im Landratsamt Ortenaukreis, Dieter Weishaar, heute im Ausschuss für Umwelt und Technik des Ortenaukreises in Offenburg berichtete, laufen zur Zeit 27 Verfahren in 17 Gemeinden des Ortenaukreises mit rund 5.500 Teilnehmern.Die Verfahren hätten das Ziel, durch planerisches, bodenordnerisches und rechtliches Handeln die Interessen der Grundstückseigentümer an einer wirtschaftlichen Nutzung mit den Vorhaben der Gemeinden und den Vorstellungen des Naturschutzes zu koordinieren und in der Neuordnung umzusetzen. Wirtschaftliche und ökologische Interessen würden dabei gleichrangig behandelt. "Die Flurbereinigung ist damit ein wirksames Mittel zur Entwicklung des ländlichen Raums", betonte Dieter Weishaar.Rund fünf bis sechs Millionen Euro Investitionen fließen jährlich in Flurneuordnungsverfahren im Ortenaukreis. Etwa zwei Drittel der Gelder stammt aus Zuschüssen von Bund und Land, ein Drittel der benötigten Mittel bringen die beteiligten Grundstückseigentümer auf. Wie Weishaar weiterhin berichtete, lägen zur Zeit 16 weitere Anträge auf Verfahren wie beispielsweise Rebverfahren, Schwarzwaldverfahren oder Unternehmensverfahren im Ortenaukreis vor. Außerdem seinen mehrere freiwillige Landtausche vorgesehen. Weitere Rebverfahren seien angekündigt. Als Beispiel für eine laufende erfolgreiche Maßnahme nannte Weishaar das Rebverfahren Hofackerteich in Kappelrodeck. Die Ende November gestartete Maßnahme laufe planmäßig. Die Planie komme gut voran und könne Anfang Mai abgeschlossen werden. Anschließend würden die Grundstücke neu eingeteilt und wieder Rebstöcke gepflanzt.