Hilfsnavigation

  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Wir beraten Sie gerne.
  • Kulinarische Ortenau.
Das "BURG-Projekt", eine sozial geprägte Beschäftigungsmaßnahme der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen, kann fortgeführt werden. Darauf haben sich der Ortenaukreis und der Fachverband für Prävention und Rehabilitation der Erzdiözese Freiburg e.V.(agj) und der Zweckbetrieb des agj - Fachverbandes (PVD) verständigt.Durch die Kürzungen der Finanzmittel für aktive Arbeitsförderung durch den Bund war Ende vergangenen Jahres fraglich, ob das im Februar 2009 von der KOA initiierte Projekt weiter bestehen kann. Obwohl es regulär mit Ablauf des Jahres 2011 hätte beendet werden müssen, hatte der Sozialausschuss des Kreistags am 29. November entschieden, das Projekt bis zum Ende März weiterzuführen. Zugleich beauftragte der Ausschuss die Verwaltung, bis dahin mit dem Träger ein modifiziertes Finanzierungskonzept zu erarbeiten.Nach erfolgreichen Gesprächen in den vergangenen Wochen ist es den Projektpartnern jetzt gelungen, ein modifiziertes Konzept vorzulegen. "Ich freue mich, dass wir das Projekt fortführen und damit allen Teilnehmerinnen weiterhin eine Perspektive bieten können", betonte Landrat Frank Scherer. BURG könne nun weitergeführt werden, mit einer neuen Konzeption auf neuer Rechtsgrundlage und im vorgegebenen Kostenrahmen, aber ohne die ursprüngliche Intention und Zielsetzung aufzugeben.Ab dem 1. April 2012 wird es einen fließenden übergang zwischen dem bestehenden und dann neuen BURG-Projekt geben. Für die zunächst einjährige Laufzeit wird das Ziel des Projektes weiterhin die Stärkung des Selbstvertrauens und die Reaktivierung vorhandener Potentiale der Teilnehmerinnen sein. Erreicht werden soll dies durch Angebote, die individuell auf die Fähigkeiten der Frauen abgestimmt sind und zu einer Verbesserung der persönlichen Lebenslage führen. Eine pädagogisch geschulte Fachkraft wird das Frauenprojekt während der gesamten Dauer begleiten.Der Ortenaukreis und die agj haben sich im übrigen darauf verständigt, dass die zugesicherten Finanzmittel uneingeschränkt auch für den Fall zur Verfügung stehen, dass es dem Träger gelingen sollte, zusätzliche Dritt- beziehungsweise Spendenmittel zu erhalten. Diese sollen gegebenenfalls eingesetzt werden, um das Projekt in Teilbereichen zu ergänzen.