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Der Ortenaukreis soll weiterhin das betreute Wohnen im Rahmen der Straffälligenhilfe in einer Höhe von 144.100 Euro bezuschussen. Diese Empfehlung an den Ortenauer Kreistag hat der Sozialausschuss in seiner Sitzung vom 28. Februar ausgesprochen.Seit Inbetriebnahme der neuen Vollzugsanstalt in Offenburg hat der Ortenaukreis seinen Zuschuss zunächst um 14.100 Euro für das Jahr 2009 und nochmals um 28.300 Euro ab 2010 Euro angehoben, um der steigenden Zahl an ehemaligen Häftlingen gerecht zu werden. Damit konnte die Soziale Rechtshilfe Ortenau e. V. (SRO) als Träger des betreuten Wohnens für entlassene Strafgefangene im Jahr 2009 eine weitere 75-Prozent-Stelle schaffen und zehn zusätzliche Betreuungsplätze einrichten. Die dann vorhandenen 35 Plätze waren laut Bericht des Vereins 2010 im Jahresdurchschnitt belegt. Sie reichen jedoch aus, um den Bedarf zu decken.Die Soziale Rechtshilfe Ortenau e. V. hilft Menschen in besonderen Lebensverhältnissen bei Schwierigkeiten, die sie nicht aus eigener Kraft überwinden können. "Der Verein leistet im Ortenaukreis eine wichtige und notwendige Hilfe", sagt Landrat Frank Scherer. Im Jahr 2010 hat die Soziale Rechtspflege Ortenau 71 Personen betreut, wovon 27 die Hilfemaßnahme planmäßig beendeten. Diese hatten danach eine Wohnung und/oder eine Arbeitsstelle gefunden. 17 Personen mussten die Betreuung vorzeitig abbrechen, weil sie wieder inhaftiert wurden oder das Betreuungsziel etwa aufgrund von Drogenabhängigkeit nicht erreichen konnten. Weitere 27 Menschen wurden im Jahr 2011 weiter betreut. Die Hilfe dauert maximal 18 Monate und umfasst intensive Beratung und persönliche Unterstützung. Die Betreuung hat das Ziel, eine neuerliche Haft zu vermeiden und die Lebensverhältnisse zu stabilisieren, damit es den betreuten Menschen künftig gelingt straffrei und eigenständig zu leben. Zu den Kooperationspartnern der SRO zählen der Soziale Dienst der Justizvollzugsanstalten, die Kommunale Arbeitsförderung, die Suchtberatung oder auch die Obdachlosenhilfe sowie Rechtsanwälte.