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Das Landratsamt Ortenaukreis leistet eine effiziente und kostenbewusste Jugendhilfe im Bereich der sogenannten Hilfen zu Erziehung. Dies geht aus einem Bericht über die Fallzahlen und die Kostenentwicklung der vergangenen Jahre hervor, den die Verwaltung heute im Jugendhilfeausschuss des Ortenaukreises vorgestellt hat. Danach schneidet der Ortenaukreis bei einer Betrachtung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses der Hilfen zur Erziehung, die von der Familienberatung, dem Erziehungsbeistand über die Heimerziehung bis zur intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung von Kindern und Jugendlichen reichen kann, unter den 35 Landkreisen in Baden-Württemberg sehr gut ab. Der Ausschuss bestätigte einstimmig die strategische Ausrichtung der Jugendhilfe im Ortenaukreis.Landrat Frank Scherer sieht die Arbeit des Jugendamtes in diesem Bereich bestätigt: "Ich freue mich über das gute Ergebnis des Ortenaukreises. Dabei zahlt sich aus, dass wir die erforderlichen und geeigneten Hilfen rechtzeitig einsetzen, zielgerichtet steuern und gemeinsam mit den Angebotsträgern regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüfen und weiter entwickeln. Darüber hinaus engagieren wir uns insbesondere mit unseren Frühen Hilfen präventiv in der Jugendhilfe, mit der Zielsetzung, Familien frühzeitig zu unterstützen und so zugleich Kosten langfristig zu begrenzen", bewertete Landrat Frank Scherer den Bericht.Nach dem Bericht sind in den vergangenen Jahren sowohl die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die vom Jugendamt betreut werden, als auch die Kosten für die Leistungen stark angestiegen. Aufgrund mehrerer bundesweit medial sehr stark beachteter Fälle von gravierender Kindesmisshandlung und Vernachlässigung in Deutschland und einem damit stärkeren Bewusstsein in der Bevölkerung sind die Verdachtsmitteilungen in den Jahren 2007 bis 2011 um rund 140 Prozent gestiegen. Durchschnittlich 410 Mal wurde der Kommunalen Sozialen Dienst im Ortenaukreis eingeschaltet, weil Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung bestand. Nach Prüfung der Hinweise musste das Jugendamt pro Jahr in rund 70 Fällen Hilfen zur Erziehung leisten. Das entspricht für die Jahre 2006 bis 2010 einer Steigerung von fast 43 Prozent. Trotz Anstieg zeichnet sich der Ortenaukreis insbesondere durch ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis aus. Während der Ortenaukreis bei der Anzahl der Fälle rund 15 Prozent unter dem Landesdurchschnitt liegt, liegt er bei den Kosten fast 30 Prozent darunter.