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Landrat Frank Scherer äußerte sich nach der heutigen Sitzung des Projektbeirats in Berlin wie folgt: "Ich freue mich und begrüße außerordentlich die Lösung für die Rheintalbahn im Markgräflerland und in der Freiburger Bucht und die Festlegung von Bund und Land, dass die dort angelegten Maßstäbe zum Lärm-, Landschafts-, Umwelt- und Naturschutz auch für die Planungsabschnitte Offenburg bis Riegel Anwendung finden sollen.""In der Sitzung des Projektbeirats habe ich heute darauf hingewiesen, dass die Region und gerade auch der Ortenaukreis und Emmendingen den zeitnahen Ausbau der Rheintalbahn, insbesondere aus verkehrspolitischen Gründen aber auch mit Blick auf die schon gegenwärtig hohen Belastungen an Lärm in der Region, zügig voranbringen wollen. Ich habe ferner darauf hingewiesen, dass die durch eine Einigung im Markgräflerland und in der Freiburger Bucht erfolgte zeitliche Entkopplung für uns im Norden zwar schmerzhaft ist, dass wir das aber aus Solidarität mittragen und uns über die Lösungen im Süden freuen. Diese zeitliche Entkopplung darf aber nicht zur Folge haben, dass im Cluster 3 zwischen Offenburg und Riegel (Planungsabschnitte 7.1 bis 8.0) geringere inhaltliche Maßstäbe gelten als im Süden. Ich freue mich, dass ich mich mit dieser Forderung durchsetzen konnte und dies Bund und Land übereinstimmend festgehalten haben:Die angesetzten inhaltlichen Maßstäbe der Kernforderung (KF) 3 und 4 sollen auch bei der KF 1 und 2 Anwendung finden. Die bei dieser Entscheidung zu den Abschnitten 8.1 und 8.2 (Umfahrung Freiburg) sowie 8.3 und 9.0 (Markgräflerland) angewandten inhaltlichen Maßstäbe zum Lärmschutz, Landschaftsschutz, Umwelt- und Naturschutz sollen auch in den Abschnitten 7.1 bis 8.0 gelten. Die Fragen der Finanzierung und der Trassenentscheidung sind hierbei ausgenommen.Darüber hinaus freue ich mich sehr, dass auch mein Beschlussvorschlag hinsichtlich der Untersuchungsmaßstäbe im Bereich der Kernforderung 2, also zwischen Hohberg und Riegel, einstimmige Unterstützung gefunden haben und der Projektbeirat wie folgt beschlossen hat: Hinsichtlich der Kernforderung 2 wird die Bahn aufgefordert, zügig entsprechend der Beschlusslage vorzugehen. Danach hat sie im Ergebnis folgenden Lärmvergleich anzustellen; und der Arbeitsgruppe bzw. dem Projektbeirat vorzulegen:1. Die Antragstrasse nach dem Maßstab des rechtlich Erforderlichen. 2. Die Antragstrasse schallschutztechnisch so weit optimiert, dass weitgehend auf passiven Lärmschutz verzichtet werden kann. 3. Die Autobahnparallele nach dem Maßstab des rechtlich Erforderlichen. 4. Die Autobahnparallele schallschutztechnisch so weit optimiert, dass weitgehend auf passiven Schallschutz verzichtet werden kann. Die vier Varianten sind einmal mit Schienenbonus und einmal ohne Schienenbonus zu berechnen. Es werden jeweils die Zugzahlen 2025 zugrunde gelegt.Mit diesem Beschluss ist sichergestellt, dass wir zeitnah zu einer wirklichen Vergleichbarkeit der diskutierten Trassenvarianten zwischen Offenburg und Riegel kommen werden und auf dieser Basis eine Entscheidung fallen kann."