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Die Perspektive 50plus der Kommunalen Arbeitsförderung (KOA) führt in Offenburg und Lahr gemeinsam mit dem PVD Zweckbetrieb (Produktion, Vertrieb und Dienstleistungen) und der NAL (Neue Arbeit Lahr) den bereits bundesweit erprobten Stromspar-Check in der Ortenau ein. Das Projekt, den Energiesparservice Ortenau (RSO), stellten gestern Georg Benz, Sozialdezernent beim Landratsamt Ortenaukreis, und Armin Mittelstädt, Amtsleiter der KOA Ortenaukreis, im Beisein der Geschäftsführer des PVD Zweckbetriebs und der NAL im Landratsamt Ortenaukreis der öffentlichkeit vor.Den Energiespar-Check für Haushalte, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind, hat der Caritas Verband Frankfurt entwickelt. Ziel ist die Senkung des Energieverbrauchs in den genannten Haushalten, verbunden mit dem Einsatz von Langzeitarbeitslosen, die hierfür zu Energiesparhelfern ausgebildet werden. Das Ortenauer Projekt bietet zwölf Teilnehmern der "Arbeitsgelegenheiten" mit sogenannten Ein-Euro-Jobs sinnvolle Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Hierfür wurden jeweils sechs Plätze in Lahr und Offenburg geschaffen. Das Aktionsgebiet dieser Energiesparhelfer ist die gesamte Ortenau. Die Fachschulungen führen der PVD Zweckbetrieb und die NAL als Träger in enger Abstimmung mit dem seit 2008 laufenden Stromspar-Check in Freiburg durch."Der Energiesparservice Ortenau hilft nicht nur den einkommensschwachen Verbrauchern Kosten zu senken, sondern erhöht auch für die intensiv geschulten Teilnehmer ihre Chancen auf einen regulären Arbeitsplatz", erklärte Mittelstädt. Das Projekt qualifiziert Leistungsempfänger zu Energiesparhelfern und bietet ihnen eine Tätigkeit im Rahmen von Zusatzjobs. Es bietet Beratung für Haushalte an, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit erhalten, mit dem Ziel durch Energieeinsparen mit den begrenzten finanziellen Mitteln auszukommen und Energieschulden zu vermeiden. Und es hat einen ökologischen Aspekt mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung.Die ESO-Energiesparhelfer ermitteln den individuellen Strom- und Wasser-Verbrauch der bedürftigen Haushalte und bieten konkrete Lösungen für Einsparungen an. Die Beratung der ausgewählten Haushalte ist kostenfrei. Im Rahmen eines abschließenden Gespräches erhalten die Haushalte unentgeltlich ein "Energiesparstarterset" als weiteres Hilfsmittel, welches vor Ort die gewünschte Nachhaltigkeit garantieren soll. Diese Mittel werden über Sponsoren und Spender finanziert.