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Beim Richtfest für das neue Schülerwohnheim an der Badischen Malerfachschule in Lahr stellte Landrat Frank Scherer gestern zufrieden fest: "Wir liegen voll im Zeitplan. Bald präsentiert sich die Schule nicht nur mit ihrem hervorragenden Angebot sondern auch mit ihrem neuen Wohnheim als erstklassiges Aushängeschild der Ortenau". Mitgefeiert haben Lahrs Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller, Schulleiter Ralf Dyck, die Architekten Rüdiger Stope und Mathias Weiler sowie Mitglieder des Kreistags und Vertreter der Handwerkskammer."Wir meinen es ernst mit unserem schulischen Kompetenzzentrum für Farbtechnik und Raumgestaltung", sagte der Landrat. "In den vergangenen Jahren haben wir die Technik auf den neuesten Stand gebracht, jetzt investiert der Ortenaukreis als Schulträger 1,9 Millionen Euro, um für die zukünftigen Auszubildenden die Lernbedingungen wesentlich zu verbessern und sie zeitgemäß in unmittelbarer Nähe zur Schule unterzubringen". Das Wohnheim, das rechtzeitig zum neuen Schuljahr bezugsfertig sein wird, ersetzt das alte, ehemals von den kanadischen Streitkräften genutzte Wohnheimgebäude in der Willy-Brandt-Straße. "Der Aufwand für die dringend notwendige Sanierung des alten Gebäudes hätte ungefähr den Kosten des Neubaus entsprochen. Ich freue mich, dass der Kreistag zukunftsorientiert entschieden hat, neu zu bauen, und damit auch die wirtschaftlichste Lösung gewählt hat", so Scherer weiter. Das Wohnheim biete den zukünftigen Bewohnern nicht nur eine bessere Unterbringung und kürzere Wege, sondern ermögliche auch eine bessere Verzahnung des Schul- und Wohnheimbetriebs.Das viergeschossige Haus hat eine gesamte Grundfläche von etwa 1300 Quadratmetern. Es bietet Platz für 34 Auszubildende und Meisterschüler der Badischen Malerfachschule. Das dritte Obergeschoss mit 14 Doppelzimmern wird die Handwerkskammer nutzen, um Teilnehmer ihrer überbetrieblichen Lehrgänge unterzubringen. Auf jeder Etage gibt es sanitäre Einrichtungen und Aufenthaltsräume, im Erdgeschoss einen Freizeit- und Spieleraum, ein behindertengerechtes WC, eine Küche und weitere Funktionsräume.Rund 560 junge Menschen besuchen jährlich die Berufs- und Fachschulen für die Ausbildungen zum Maler und Lackierer, Bauten- und Objektbeschichter, Fahrzeuglackierer, zum Schilder- und Lichtreklamehersteller und Gestalter sowie die Meisterschulen in diesen Fachbereichen. Da das Kompetenzzentrum auch die Bundesfachschule für Werbetechnik beherbergt, reisen Schüler aus ganz Deutschland zur theoretischen Ausbildung nach Lahr.