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Um das soziale Miteinander im Ortenaukreis zu stärken und weiter auszubauen, wollen der Ortenaukreis, die Kommunen, die Sozialverbände und im sozialen Bereich engagierte Bürgerinnen und Bürger im Kreis enger zusammenarbeiten. Dies ist das Ergebnis einer Klausurtagung, die kürzlich im Rahmen der vom Kreistag 2010 beschlossenen Gesamtstrategie Ländlicher Raum im Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg stattfand. Edwin Dreher, Dezernent für den ländlichen Raum beim Landratsamt Ortenaukreis, und Elvira Walter-Schmidt, Vorsitzende des Vereins Jung und Alt für gegenseitige Hilfe in Willstätt sowie Vorsitzende des Dachverbandes der Initiativen des Bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg (ARBES e.V.) konnten rund 40 Vertreterinnen und Vertretern aus den unterschiedlichsten Bereichen sozialen Engagements im Kreis begrüßen.Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten in verschiedenen Arbeitsgruppen Grundlagen für ein Netzwerk Soziales Miteinander. Danach soll langfristig eine zentrale Plattform entstehen, um beispielsweise Initiativen wie Nachbarschaftshilfen, Mittagstische für Senioren oder auch Hilfen für Migranten, die von unterschiedlichsten Akteuren bereits angeboten werden, stärker zu koordinieren. Zudem sollen ehrenamtlich Tätige stärker bei ihrer Arbeit unterstützt und beraten werden. Auch sprachen sich die Teilnehmer dafür aus, Veranstaltungen wie etwa Ehrenamtsmessen sowie themenbezogene und themenübergreifende Arbeitstreffen zu organisieren. Und schließlich soll ein Internetangebot aufgebaut werden, über das Informationen über alle sozialen Projekte im Kreis schnell abgerufen werden können.Die Veranstaltung fand im Rahmen der von Landrat Frank Scherer initiierten und im März 2010 vom Kreistag verabschiedeten Gesamtstrategie Ländlicher Raum statt. Als größter Flächenlandkreis in Baden-Württemberg stehe der Ortenaukreis in den kommenden Jahren vor besonderen gesellschaftlichen Herausforderungen. Der notwendige Erhalt von Begegnungs-, Betreuungs- und Versorgungsstrukturen älterer Menschen sowie Kinder und Jugendlicher auf dem Land fordere den Landkreis, die Kommunen, die Verbände sowie die Bürgerschaft in gleicher Weise, so Dreher. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Landratsamt Ortenaukreis in Zusammenarbeit mit dem Unterausschuss einen Wettbewerb "Soziales Miteinander" ausgelobt. Die Vielzahl und Vielfalt der Rückmeldungen auf den Aufruf haben einerseits gezeigt, dass im Ortenaukreis ein sehr lebendiges und vielfältiges bürgerschaftliches Engagement gelebt wird. Andererseits wurde ebenso klar, dass die örtlichen Initiativen eine Vernetzung brauchen. Der Unterausschuss des Kreistags hat daraufhin beschlossen, ein Folgeprojekt "Netzwerk soziales Miteinander" auf den Weg zu bringen. Das erste Arbeitstreffen sei jetzt als "Beginn eines Prozesses" zu diesem Netzwerk zu verstehen, so Dreher.