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Der Unterausschuss "Gesamtstrategie Ländlicher Raum" des Ortenaukreises hat seit seiner Gründung vor zwei Jahren über 20 neue Projekte für den ländlichen Raum angestoßen und teilweise schon umgesetzt."Ich freue mich sehr, dass die von mir initiierte Gesamtstrategie zur Stärkung und Entwicklung unseres ländlich geprägten Standorts greift, wie die vielen erfolgreichen Maßnahmen belegen. Das haben wir vor allem dem großen Engagement und der Fachkompetenz er Ausschussmitglieder zu verdanken", sagte Landrat Frank Scherer in der heutigen Kreistagssitzung. Hier hat Edwin Dreher, Dezernent für den Ländlichen Raum und Leiter des Unterausschusses, über die Arbeit des vergangenen Jahres berichtet.Der Ausschuss setzt sich aus 18 Mitgliedern des Kreistags und 17 Experten, die die verschiedenen Einrichtungen und Akteure im Ländlichen Raum repräsentieren, zusammen. Er hat Projekte aus den drei Bereichen Kulturlandschaft und Tourismus, Bildung und Arbeit sowie Infrastruktur entwickelt. "Die Projekte werden im Ausschuss auf hohem Niveau erarbeitet und umgesetzt", so Dreher.Einige Projekte konnten 2011 abgeschlossen werden. So ergänzt seit Dezember vergangen Jahres ein Rufauto-Service das Nahverkehrsangebot in den Seitentälern des Mittleren Kinzigtals und bindet auch abseits gelegen Orte besser an den öffentlichen Personennahverkehr an. Im zurückliegenden Jahr konnte auch der Landschaftserhaltungsverband als Kind des Unterausschusses seine Arbeit aufnehmen. Der ebenfalls vom Unterausschuss ins Leben gerufene Wettbewerb Soziales Miteinander war mit 26 eingereichten Projekten auf große Resonanz gestoßen und hat verdeutlicht, welche Rolle gerade im ländlichen Raum das bürgerschaftliche Engagement für das Wohl der Bürger spielt. Der Wettbewerb hat zugleich gezeigt, dass die Vielfalt der einzelnen Aktivitäten besser vernetzt werden sollte.Hieraus entstand als Folgeprojekt das Netzwerk Soziales Miteinander, das beabsichtigt beispielsweise eine Internet-Plattform für das kreisweite soziale Engagement zu schaffen. Hierzu fand bereits Mitte März ein erster Workshop statt. Diesem Projekt messen Untersausschuss und Verwaltung eine hohe Priorität bei. Es gehört neben dem Bildungsatlas Ortenau zu den Leuchtturmprojekten, die der Ortenaukreis in nächster Zeit verwirklichen möchte. Der Bildungsatlas soll die unterschiedlichen Bildungsangebote in der Ortenau auf einer Internet-Plattform bündeln. In einer ersten Stufe werden alle Schulen und Kindertagesstätten aufgenommen, nach und nach soll das ganze Bildungsspektrum abgedeckt weden.Darüber hinaus laufen Maßnahmen, die als Daueraufgaben ständig fortgeführt werden. Hierzu zählen etwa die Initiative Gemeinsamer Arbeitsmarkt Deutschland und Frankreich oder die Förderung der Regionalmarke Echt Schwarzwald. Die bisherigen Projekte zogen wenig Kosten nach sich und konnten schnell verwirklicht werden. Künftig wird die Arbeit des Unterausschusses sich noch stärker auf strategisch wichtige Projekte konzentrieren. "Wir möchten für diese Projekte künftig auch das Interesse von Sponsoring-Partnern wecken", erklärte Dreher.