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Landrat Frank Scherer und Vorstand des E-Werks Mittelbaden Helmut Nitschke haben heute eine neue Photovoltaik-Anlage auf den Dächern des Forstlichen Ausbildungszentrums (FAZ) Mattenhof in Gengenbach eingeweiht. "Hiermit haben wir eine weiteren großen Schritt zum Gelingen der Ortenauer Energiewende geleistet", sagte der Landrat. Denn Klimaschutz sei eine wichtige Aufgabe und die öffentliche Hand habe eine Vorbildfunktion. Beim E-Werk-Mittelbaden habe die Energiewende schon seit 2005, lange vor Fukushima, begonnen, erklärte Nitschke. "Mit dieser weiteren PV-Anlage setzen wir unseren Weg der ökologischen Ausrichtung konsequent fort." Das Landratsamt Ortenaukreis hat die Dachflächen des FAZ Mattenhof an das E-Werk Mittelbaden verpachtet, das dort nun eine Solaranlage installiert hat und betreibt. Sie besitzt eine Leistung von 286 Kilowatt peak und könnte rund einhundert Haushalte mit Strom versorgen. Sie deckt damit nicht nur den Jahresbedarf des Mattenhofs von 180.000 Kilowattstunden, sondern kann darüber hinaus jährlich rund 100.000 Kilowattstunden ins Stromnetz einspeisen und erlaubt eine CO2-Einsparung von jährlich 168 Tonnen. "Der Mattenhof hat schon immer eine Vorreiterrolle in Sachen ökologie gespielt", so Scherer. "Seine Hackschnitzelheizung und nun die Solaranlage ermöglichen es, dass das FAZ Mattenhof die gesamte Energie, die es verbraucht, selbst regenerativ erzeugt."Scherer und Nitschke zeigten sich erfreut über die gelungene Zusammenarbeit des Landratsamts Ortenaukreis und des E-Werks Mittelbaden, das auf Dachflächen von kreiseigenen Gebäuden bereits zwei weitere Photovoltaik-Anlagen in Betrieb hat. Auch dem Land Baden-Württemberg, das als Mitbetreiber des FAZ Mattenhofs sein Einverständnis zur neuen Installation gab, dankten sie. Insgesamt sind 21 Solaranlagen auf kreiseigenen Gebäuden des Ortenaukreises installiert, die im Jahr 2011 rund 600.000 Kilowattstunden Strom erzeugten und zwischen 2007 und 2011 rund 720 Tonnen CO2 eingespart haben.