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Der Ortenaukreis will sich gemäß den Richtlinien des "European Energy Award (EEA)" zertifizieren lassen. "Mit der Zertifizierung verfolgen wir das Ziel, Energie einzusparen und effektiver zu nutzen sowie vor allem den Einsatz regenerativer Energien noch weiter zu steigern", unterstreicht der Erste Landesbeamte Dr. Nikolas Stoermer. Diesem Vorhaben hat der Ausschuss für Umwelt und Technik des Ortenaukreises in seiner heutigen Sitzung zugestimmt. Zuvor hatte die Verwaltung den Energiebericht über die vom Ortenaukreis genutzten Liegenschaften für den Zeitraum 2008 bis 2010 vorgestellt.Dezernentin Jutta Gnädig zeigte sich erfreut, dass der Ortenaukreis seinen Kurs, die CO2-Emissionen zu reduzieren, seit über 15 Jahren konsequent fortsetze. Das Ziel, auf der Basis des Emissionsstands von 1994 den CO2-Ausstoß zwischen 1997 und 2010 um insgesamt 15 Prozent zu verringern, wurde bereits 2004 erreicht. Daraufhin hat der Ortenaukreis sein Einsparziel für den Zeitraum 2006 bis 2012 auf weitere sechs Prozent festgesetzt, wobei die Werte aus dem Jahr 2005 zugrunde gelegt wurden. Mithilfe verschiedener Maßnahmen, wie z.B. energetischer Sanierungen an Gebäuden, der Umstellung von Gas auf Holzpellets und Fernwärme gelang es dem Ortenaukreis, diesen Vorsatz bis zum Jahr 2009 umzusetzen und 1400 Tonnen weniger CO2 zu produzieren. Aufgrund von weiteren energetischen Sanierungsmaßnahmen, insbesondere im Rahmen des Konjunkturprogramms, geht Gnädig davon aus, das für 2012 angestrebte Ziel zu erreichen.Um den Energieverbrauch weiter zu reduzieren, werde die Verwaltung dem Kreistag für den Doppelhaushalt 2013/2014 ein Konzept zur weiteren dringend erforderlichen energetischen Sanierung von Kreisgebäuden vorlegen. Mit der Teilnahme an dem Zertifizierungsverfahren für Kommunen, dem European Energy Award, wird der Ortenaukreis konkrete Schritte ausarbeiten, wie er auch in den kommenden Jahren seine Energie- und Klimaschutzaktivitäten weiter verbessern kann. Dabei geht es nicht nur um die kommunalen Gebäude. Das Programm erstreckt sich über verschiedene Handlungsfelder von der Optimierung des Nahverkehr-Angebots bis hin zur energetischen Verwertung von Abfällen. Mit dem EEA-System werden Energie- und Klimaschutzaktivitäten erfasst und bewertet. Es werden Arbeitsprogramme erarbeitet und deren Umsetzung regelmäßig überprüft. "Unsere Maßnahmen im Rahmen der EEA-Zertifizierung werden die Energie- und Kosteneffizienz im Ortenaukreis weiter steigern", so Dr. Stoermer. Das Umweltministerium Baden-Württemberg bezuschusst das rund drei Jahre laufende EEA-Verfahren mit 8.000 Euro. Auf den Ortenaukreis entfallen 37.000 Euro, die sich durch die erfolgreiche Umsetzung von selbst wieder amortisieren.