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Frank Scherer, Präsident des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau und Landrat des Ortenaukreises, gratuliert dem Sozialisten François Hollande zu seinem Erfolg bei der französischen Präsidentenwahl. In einem persönlichen Schreiben brachte Scherer seine Glückwünsche zum Ausdruck. "Ich begrüße die Wahl Hollandes, weil er sich klar und wiederholt für die Abschaltung des elsässischen Kernkraftwerks Fessenheim ausgesprochen hat", unterstreicht Scherer und verweist dabei auch auf die einstimmigen Beschlüsse zur Stilllegung des KKW Fessenheim, die sowohl im Kreistag des Ortenaukreises, wie auch im Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau abgegeben wurden. Das seit 1977 betriebene Kraftwerk ist die älteste Anlage in Frankreich. Ein derartiger Altmeiler dürfe vor unserer Haustür nicht weiterbetrieben werden, bekräftigt Scherer und wendet sich damit direkt an Hollande: "Die Menschen im Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau setzen in dieser Sache große Hoffnungen in Sie."Weiter betonte Scherer in seinem Brief die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen. "Europas Herausforderungen werden wir nur meistern, wenn Deutschland und Frankreich auch in Zukunft eng zusammenarbeiten", so Scherer. "Die europäische Integration muss auf allen Ebenen umgesetzt werden. Der Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau ist dabei ein wichtiges Instrument regionaler und grenzüberschreitender Zusammenarbeit." Diesbezüglich ermunterte Scherer den designierten französischen Präsidenten, ein deutsch-französisches Gipfeltreffen in der Region des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau abzuhalten. "Das wäre ein bemerkenswertes Zeichen an die Menschen auf beiden Seiten des Rheins und hätte die Signalwirkung, dass Europa auch auf lokaler Ebene stattfindet", so der Präsident des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau.