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Helga Schmalz geht nach 46 Dienstjahren beim Landratsamt Ortenaukreis in den Ruhestand. Heute hat Landrat Frank Scherer die Amtsleiterin des Amts für Soziales und Versorgung in einer Feierstunde im Landratsamt verabschiedet. Neben beruflichen Weggefährten und Kooperationspartnern, nahm auch der Personalratsvorsitzende Joachim Haag teil und überbrachte der scheidenden Amtsleiterin Lob und Anerkennung für ihre Arbeit. Mit Helga Schmalz verlasse eine überaus erfahrene Frau mit Wissen aus allen Bereichen des Sozialdezernats das Landratsamt, sagte Scherer. "Sie sind eine der ersten weiblichen Führungskräfte im Landratsamt und haben mit viel Sinn für Personal- und Organisationsentwicklung die Geschichte des Sozialdezernats des Ortenaukreises mitgeschrieben. Mit großem Engagement, Empathie und Wissen haben Sie sich für die Menschen im Ortenaukreis eingesetzt", so der Landrat weiter. Die Kreisoberverwaltungsrätin begann ihre Verwaltungsausbildung 1966 und kam 1970 zum Kreisjugendamt, dessen stellvertretende Amtsleitung sie 1976 übernahm. Amtsleiterin des Kreissozialamtes wurde Schmalz 1997; zudem übernahm sie 2001 die Stellvertretung des Dezernenten. Im Laufe ihres Arbeitslebens hat sie viele Veränderungen in der Kreisverwaltung mitgestaltet: unter anderem die Kreisreform von 1973 mit der Bildung des Sozialdezernats; die übernahme der Sozial- und Jugendhilfe der Städte Offenburg und Lahr im Jahr 1994; die Einführung der Pflegeversicherung mit ihren Auswirkungen auf die Strukturen des Sozialamtes (1995); die erfolgreiche Vermittlung von Sozialhilfeempfängern in Arbeit bis hin zur übernahme der Behinderten-, Alten- und Nichtsesshaftenhilfe nach der Auflösung der Landeswohlfahrtsverbände 2005; die Integration der Versorgungsverwaltung im Rahmen der Verwaltungsstrukturreform (2005) sowie der Zusammenführung der Arbeitslosenhilfe mit der Sozialhilfe im Rahmen der Hartz IV-Reform (in der Kommunalen Arbeitsförderung). Schmalz leitete mit dem Amt für Soziales und Versorgung eines der größten ämter im Landratsamt Ortenaukreis und verantwortete ein Kreisbudget von rund 81 Millionen Euro jährlich. Ihr Nachfolger Wolfgang Huber übernimmt die Amtsleitung zum 1. Juni.