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Frank Scherer, Präsident des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau und Landrat des Ortenaukreises, kritisiert in einem Schreiben an Staatsminister Michael Georg Link, Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit, die überlegungen der Bundesregierung, das Deutsche Generalkonsulat in Straßburg zu schließen. "Als Präsident des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau sehe ich dieses Vorhaben sehr kritisch, da insbesondere auch für unseren europäischen Verbund die deutsche Vertretung in Straßburg ein wichtiger Ansprechpartner vor Ort ist, der unsere Anliegen zuverlässig an die Bundesregierung in Berlin übermittelt", sagt Scherer.In dem Schreiben, das auch an den neuen französischen Europaminister Bernard Cazeneuve gerichtet ist, appelliert Scherer, sich für den Erhalt des deutschen Generalkonsulats in Straßburg einzusetzen. Scherer sieht den Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau geschwächt, wenn das Deutsche Generalkonsulat in Straßburg geschlossen werden sollte. "Unser Eurodistrikt ist ein Laboratorium der deutsch-französischen Zusammenarbeit und fördert vielfältige grenzüberschreitende Beziehungen. Seine Rolle ist es, den Alltag seiner Bevölkerung zu erleichtern. Dabei ist die geographische Nähe zum nächsten Konsulat für die in Frankreich lebenden Deutschen ein wichtiger Aspekt, denn gerade im grenzüberschreitenden Leben ist die institutionelle Nähe zu den Menschen von besonderer Bedeutung", konstatiert Scherer.Zudem symbolisiere Straßburg die deutsch-französische Versöhnung "par excellence", so Scherer, der den Staatsministern ferner die Frage stellt, "ob ein Ort, der mit seinen europäischen Institutionen zum Sinnbild der Demokratie und des Europas der Regionen geworden ist, ohne deutsche Vertretung sein kann?".