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Die Erhebungsstelle "EU-Zensus 2011" des Landkreises Ortenaukreis wird zum 30. Juni 2012 aufgelöst. "Die Arbeiten sind vollständig abgeschlossen und die Unterlagen wurden an das Statistische Landesamt übergeben", sagt Helene Herrmann vom Landratsamt Ortenaukreis. Rund 28.000 Bürger im Ortenaukreis wurden durch die Erhebungsstelle befragt und über 7.500 Gebäudeanschriften überprüft. Mit der am 9. Mai 2011 gestarteten Erhebung setzt Deutschland eine EU-Vorgabe um, der zufolge die Mitgliedstaaten alle zehn Jahre eine Volkszählung vornehmen sollen. Der Zensus, die moderne Volkszählung, wurde notwendig, weil die aktuellen Bevölkerungs- und Wohnungszahlen auf Fortschreibungen der letzten Volkszählungen beruhen. Zuletzt fanden diese im früheren Bundesgebiet 1987 und in der ehemaligen DDR 1981 statt. Zensusergebnisse liefern Informationen über die amtlichen Einwohnerzahlen, die Struktur der Bevölkerung und die Wohnungssituation. Im Ortenaukreis fanden neben der Haushaltebefragung in 188 Sonderbereichen Erhebungen statt, z.B. in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften, sowie in Notunterkünften für Obdachlose. Zusätzlich wurden von April bis Mai 2012 rund 3.000 Haushalte bzw. ca. 7.000 Bürger im Rahmen der Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten befragt. Die Befragungen im Ortenaukreis führten 330 Erhebungsbeauftragte durch, die zuvor von der Erhebungsstelle ausführlich und entsprechend den gesetzlichen Grundlagen im Umgang mit den sensiblen Daten geschult und auf ihre Interviewer-Tätigkeit vorbereitet wurden. "Wir sind mit der professionellen Arbeit der Erhebungsbeauftragten sehr zufrieden, auch die Akzeptanz in der Bevölkerung war gegeben", resümiert Herrmann