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Mit den Planungen für neue Straßenbaumaßnahmen des Kreises ab 2013 hat sich der Ausschuss für Umwelt und Technik des Ortenaukreises in seiner Sitzung am Dienstag, 26. Juni, befasst. Die Kreisräte des Ausschusses haben sich dafür ausgesprochen, in den nächsten Jahren verschiedene Kreisstraßen auszubauen, sowie weitere Rad-und Gehwege entlang von Kreisstraßen neu zubauen. "Wir wollen gerade in unserem ländlichen Raum das Radwegnetz weiter ausbauen, um Schülern und Berufstätigen eine echte Alternative zum motorisierten Verkehr zu bieten. Diese Infrastrukturmaßnahmen machen nicht nur Schülern den Weg zur Schule und den Sportstätten sicher, sie erhöhen darüber hinaus den touristischen Wert der Ortenau, die schon jetzt viele Rad-Touristen aus der Region und dem benachbarten Frankreich anzieht", sagte Landrat Frank Scherer bei der Vorstellung der Projekte. Um dieses Ziel zu erreichen habe der Ortenaukreis das Radwegenetz analysiert und den vorrangigen Bedarf für neue Radwege festgestellt. "Mit unserem Radwege-Bauprogramm für die Kreisstraßen stellen wir sukzessive seit 2007 die priorisierten Maßnahmen in die Kreishaushalte ein. Gleichzeitig verzahnen wir damit den verkehrssicheren Ausbau bestehender Kreisstraßen. Ich bedaure sehr, dass das Land Baden-Württemberg seine Förderrichtlinien für den Bau von Straßen und Radwegen ändert, denn dadurch steht die Finanzierung des Kreises auf unsicheren Füßen", erklärte der Landrat. In den nächsten zwei Jahren werden neue Rad- und Gehwege entlang der Straße zwischen Hesselhurst und der L 91, zwischen Mahlberg und Kippenheim sowie zwischen Zunsweier und Ortenberg entstehen. Dort wird auch der Knotenpunkt K 5331 / K 5323 / Raiffeisenstraße verkehrsgerecht ausgebaut werden. Zu den vorgesehenen Projekten gehören auch der Ausbau der Kreisstraße zwischen Rheinbischofsheim und Wagshurst samt Bau eines Rad- und Gehwegs sowie der Neubau eines Rad- und Gehweges an den Kreisstraßen zwischen önsbach, Mösbach, Waldulm und Oberachern. Hier soll auch die Fahrbahn auf Teilstrecken ausgebaut werden, ebenso in Zell der Knotenpunkt K 5354 / K 5355. Allerdings werden diese Maßnahmen frühestens ab 2015 umgesetzt werden können. Ein Vorhaben, das der Ortenaukreis voraussichtlich erst ab 2016 angehen kann, ist das Maiwaldprojekt. Es umfasst den Umbau der Maiwaldkreuzung zu einem Kreisverkehr und die Anlage von Rad- und Gehwegen zwischen der Maiwaldkreuzung und Memprechtshofen sowie zwischen Memprechtshofen und Gamshurst. Zudem sollen die jeweiligen Teilstrecken der Kreisstraßen und Einmündungen verkehrsgerecht ausgebaut werden. Zum Bau der Radwege zwischen Oberkirch und ödsbach sowie zwischen Maisenbühl und Nußbach durch die Stadt Oberkirch wird der Ortenaukreis einen Zuschuss von 30 Prozent in den kommenden Doppelhaushalt einplanen.