Hilfsnavigation

  • Kulinarische Ortenau.
  • Fachkräfte helfen Ihnen bei privaten wie beruflichen Fragen.
  • Tulpen
  • Straßenmeister des Ortenaukreises bei der Arbeit.
Die Gemeinden im Ortenaukreis können in diesem Jahr mit rund 3,1 Millionen Euro Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg für Investitionen in kommunale Einrichtungen rechnen. Der Verteilerausschuss für den Regierungsbezirk Freiburg hat heute über die Vergabe der Mittel aus dem sogenannten Ausgleichstock entschieden. Danach unterstützt das Land gemeindliche Vorhaben in insgesamt 14 Ortenauer Gemeinden. "Ich freue mich über die Förderung des Landes, die es unseren Kommunen ermöglicht, über 16 Millionen Euro zu investieren und damit auch unsere heimische Wirtschaft zu stärken", betont Landrat Frank Scherer. Die Landesmittel fließen überwiegend in die Kleinkindbetreuung, den Hochwasserschutz sowie in Schulerweiterungen. "Ganz besonders freut mich, dass der Ortenaukreis rund 800.000 Euro mehr als im Vorjahr erhält, was deutlich unterstreicht, dass unsere Gemeinden bei ihren Investitionen den richtigen Weg gehen", so der Landrat weiter. Der Ausgleichstock geht auf das Finanzausgleichsgesetz (FAG) zurück. Darin ist vorgesehen, dass das Land Gemeinden bei der Finanzierung notwendiger kommunaler Einrichtungen unterstützt. Zu den möglichen geförderten Vorhaben zählen insbesondere der Bau von Kindergärten und Schulen, die Erschließung von Gewerbegebieten oder die Beseitigung von Unwetterschäden. Nicht gefördert werden etwa Erschließungsmaßnahmen und Vorhaben für Zwecke, die auch von privaten Trägern kostendeckend erfüllt werden können. Ob eine Gemeinde die beantragten Beihilfen bekommt und in welcher Höhe, hängt von vielen Faktoren ab: der Zahl der Anträge, der Höhe der Gesamtaufwendungen für ein Vorhaben oder auch der zur Verfügung stehenden Mittel des Ausgleichstocks. über die einzelnen Anträge der Gemeinden entscheidet ein Verteilerausschuss beim Regierungspräsidium Freiburg.