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Die Verteilung der geburtshilflichen Abteilungen im Ortenau Klinikum wird neu geregelt. Der Kreistag des Ortenaukreises hat heute mit großer Mehrheit aller Fraktionen beschlossen, die Geburtshilfe am Standort Kehl zu schließen und in Oberkirch noch weiter zu erhalten. Zudem soll der Standort Achern weiter ausgebaut werden. Die Kreisräte folgten damit der Empfehlung des Krankenhausausschusses vom 10. Juli. Dieser hatte in einem Acht-Punkte-Beschlussvorschlag Maßnahmen festgelegt, um der wirtschaftlichen Entwicklung des Ortenau-Klinikums entgegenzuwirken."Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für den Erhalt des Ortenau-Klinikums. Ich freue mich, dass die große Mehrheit im Kreistag sich für dieses Maßnahmenpaket entschieden hat", sagte Landrat Frank Scherer.Der Acht-Punkte-Beschluss im Einzelnen: 1. Die Geburtshilfe Kehl wird zum 31.12. 2012 geschlossen. 2. Die Geburtshilfe Oberkirch wird geschlossen, wenn das derzeit betriebene Belegarztmodell nicht mehr weitergeführt werden kann. 3. Der Standort Achern soll zum geburtshilflichen Zentrum des nördlichen Ortenaukreises entwickelt werden. 4. Die gynäkologische Abteilung in Oberkirch wird geschlossen. 5. Die Gynäkologie in Kehl wird zum gynäkologischen (urogenitalen) Schwerpunkt im nördlichen Ortenaukreis entwickelt. Dazu bleibt die bisherige gynäkologische Personalstruktur im Kehler Krankenhaus bis auf weiteres erhalten und es wird zusätzlich die Möglichkeit vorgesehen, urologische Operationen im Krankenhaus durchzuführen. 6. Das Kehler Krankenhaus wird weiterhin dadurch gestärkt, dass mehr Operationen von niedergelassenen Orthopäden und eine Erweiterung der Schwerpunkte in der chirurgischen Abteilung (Proktologie) möglich gemacht werden sollen. 7. Der Kreistag stellt fest, dass eine wesentliche und dauerhafte Subventionierung des Ortenau-Klinikums aus dem Kreishaushalt nicht geleistet werden kann. 8. Die Verwaltung wird auf der Basis der Ziffer 7 im Laufe dieses Jahres ein Konzept zur Fortschreibung der Krankenhausstrukturen im Ortenaukreis in den nächsten Jahren mit Hilfe externer Gutachter erarbeiten und es dem Kreistag als Fahrplan für weitere unvermeidliche Anpassungen des Ortenau-Klinikums an die Gesundheitspolitik vorlegen.