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Der Ortenaukreis wird ab 1. September 2012 erstmals für seine Verwaltungs- und Betriebsgebäude, Kliniken, Pflegeheime, Schulen und Sporthallen sowie für Straßentunnel und Ampelanlagen Strom aus 100 Prozent Wasserkraft beziehen. Durch die Umstellung auf ökostrom reduziert der Kreis seinen jährlichen CO2-Ausstoß um fast die Hälfte (48 Prozent) auf 13.000 Tonnen. "Das ist ein hervorragendes Ergebnis. Ich freue mich, dass auch im Kreistag große Zustimmung zur Umstellung auf ökostrom herrschte. So leisten wir einen weiteren Beitrag zur Energiewende und erreichen unser selbst gestecktes Einsparziel vorzeitig. Dennoch werden wir weiterhin alle Möglichkeiten zum Klimaschutz ausschöpfen", so Landrat Frank Scherer.Nachdem der alte Stromliefervertrag auslief, hatte das Gebäudemanagement des Kreises die Stromlieferung europaweit ausgeschrieben. Das wirtschaftlich günstigste Angebot gab das Elektrizitätswerk Mittelbaden GmbH & Co. KG aus Lahr auch im Wettbewerb mit reinen ökostromanbietern ab. Der Jahresbedarf für die 275 Stromabnahmestellen des Kreises liegt bei rund 29,6 Millionen Kilowattstunden. Rund 80 Prozent des Stroms verbraucht das Ortenau Klinikum mit seinen Standorten Achern, Ettenheim, Gengenbach, Kehl, Oberkirch, Lahr, Offenburg und Wolfach.Die Kreisverwaltung möchte in den kommenden Jahren den CO2-Ausstoß durch energetische Sanierungen kreiseigener Gebäude und die Umstellung der Heizungen von Gas und öl auf Fernwärme und Pellets weiter reduzieren. Außerdem will sich der Ortenaukreis gemäß den strengen Richtlinien des "European Energy Award (EEA)" zertifizieren lassen, um weitere Energiesparpotenziale aufzuzeigen und den Einsatz regenerativer Energien noch weiter zu steigern.