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Mit dem Bau von drei neuen Radwegabschnitten zwischen Renchen-Erlach und Renchen-Ulm, Oberkirch-Stadelhofen und Renchen-Ulm sowie Oberkirch-Zusenhofen und Appenweier setzt der Ortenaukreis das sogenannte Renchtalprojekt um. Zudem werden die Kreisstraßen K 5304 und K 5305 streckenweise ausgebaut und neu an die Landesstraßen L 88 und L 89 angebunden, damit insbesondere der Schwerlastverkehr die Straßen leichter und sicherer befahren kann. Mit einem Spatenstich an der Kreisstraße 5304 von Stadelhofen nach Ulm gaben Landrat Frank Scherer und die Bürgermeister und Ortsvorsteher der beteiligten Kommunen und Ortsteile heute den symbolischen Startschuss."Radwege haben im ländlichen Raum eine große Bedeutung. Als sichere Verbindungswege für Schulkinder, Berufstätige, Freizeitradler und Passanten sind sie eine echte Alternative zum motorisierten Verkehr. Radwege erhöhen darüber hinaus den touristischen Wert für die Ortenau, die schon jetzt viele Rad-Touristen aus der Region und insbesondere dem benachbarten Frankreich anzieht", sagte der Landrat. "Jeder Euro ist gut angelegt, denn ein modernes und ökologisches Radwegenetz und eine leistungsstarke Verkehrsinfrastruktur stärken den Standort Ortenau", so Scherer weiter.Mit den Radwegen des Renchtalprojekts erweitert der Ortenaukreis sein bereits 137 Kilometer umfassendes Radwegenetz um weitere fünf Kilometer. Im Radwegebauprogramm des Ortenaukreises sind noch rund 80 Kilometer weitere Radwege für die nächsten Jahre vorgesehen, wobei das Ziel von sechs Kilometern pro Jahr bisher um durchschnittlich einen Kilometer übertroffen wurde. "Der Bau von Radwegen entspricht auch dem Ziel der Landesregierung nach einem leistungsfähigen Radwegenetz im ländlichen Raum", fügte Scherer an.Die Gesamtmaßnahme wird 2013 vollendet werden. Zunächst werden die beiden Rad- und Gehwege zwischen Stadelhofen und Ulm entlang der K 5304 und entlang der weiter westlich verlaufenden Kreisstraße K 5305 vom Kreisverkehr an der L 89 bis zum Ortseingang Ulm gebaut. In diesem Abschnitt der K 5305 wird auch die Fahrbahn ausgebaut. Zudem wird die K 5304 an die L 88 von Oberkirch nach Ulm neu angebunden. Am Knotenpunkt im Ulmer Ortskern ("Stiegeler Eck") gab es bisher Engpässe. Künftig wird eine neue Straße in Richtung Osten zur L 88 schwenken, die fortan vom Schwerlastverkehr genutzt wird und somit zu einer Entlastung im Ortsinnern führt. Sie wird über einen neuen Kreisverkehr in Höhe der Adolf-Hättig-Straße (Abfahrt Gewerbegebiet) angebunden. Der östliche Zweig der K 5304 zwischen Stadelhofen und der L 89 von Oberkirch nach Renchen wird 2013 ausgebaut. Am Knotenpunkt der beiden Straßen entsteht ebenfalls ein neuer Kreisverkehr. Nach dem neuen Verkehrskonzept soll der Schwerlastverkehr nach Abschluss der Maßnahmen auf dem südlichen bzw. dem nördlichen Ast der K 5304 jeweils in eine Richtung gelenkt werden. Ebenfalls 2013 wird die Kreisstraße (5304) zwischen Appenweier und Zusenhofen erneuert. Gleichzeitig wird ein parallel verlaufender Rad- und Gehweg angelegt.Die Gesamtkosten des Renchtalprojekts betragen rund vier Millionen Euro, von denen der Ortenaukreis über eine Million Euro trägt. Die Gemeinden beteiligen sich an den Gesamtausgaben mit rund 350.000 Euro. Die Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro. Für die beiden Kreisverkehre an der L 88 und L 89 kommen weitere Mittel in Höhe von 500.000 Euro aus dem Landesetat für Straßenbau.