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In Kehl soll auf Initiative einer Betroffenen eine neue Selbsthilfegruppe bei Lungenemphysem und COPD gegründet werden. Die Gruppe wird sich regelmäßig in den Räumen des Ortenau Klinikum Kehl treffen. Ein Lungenemphysem ist eine unumkehrbare überblähung der Lungenbläschen, die als Folge ihre Funktionsfähigkeit einbüßen. Es ist gewissermaßen der Endpunkt einer Reihe chronischer Lungenerkrankungen.Die COPD oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist durch eine Verengung der Atemwege charakterisiert, verursacht beispielweise durch eine chronische Bronchitis. Rauchen ist der wichtigste Auslöser, weiterhin häufige Infekte, eine genetische Veranlagung und berufsbedingte Belastungen. In Europa haben etwa 8 bis 13 Prozent der Erwachsenen eine COPD, wobei die Häufigkeit mit dem Alter stark ansteigt. Bemerkbar macht sich COPD mit zunehmender Atemnot bei körperlicher Belastung. Bei schwerem Verlauf sind Patienten dauerhaft auf die Zufuhr von Sauerstoff angewiesen und können das Haus ohne mobiles Sauerstoffgerät oft nicht mehr verlassen. Eine COPD kann nicht geheilt werden, deshalb muss in jedem Krankheitsstadium versucht werden, ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, zumindest aber zu verlangsamen.Neben dem Erfahrungsaustausch sollen auch gemeinsame Atemübungen ein Schritt zum aktiven Umgang mit der Krankheit sein. Die Gruppe richtet sich an Betroffene und Angehörige. Weitere Informationen gibt es bei der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Amt für Soziale und Psychologische Dienste des Landratsamtes Ortenaukreis, Telefon: 0781 805 9771.