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Interesse am bürgerschaftlichen Engagement im Ortenaukreis zeigte der Bundestagsabgeordnete Ulrich Schneider gestern bei seinem Besuch im Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg. Edwin Dreher, Dezernent für den Ländlichen Raum, stellte dem Sprecher für Jugendpolitik und Bürgerschaftliches Engagement der Fraktion B90/Grüne die Grundsätze der Gesamtstrategie Ländlicher Raum und die Arbeit des hierzu gebildeten Unterausschusses vor.Insbesondere arbeiten im Unterausschuss Gesamtstrategie Ländlicher Raum Kommunalpolitiker und externe Experten zusammen, um Projekte zu entwickeln und umzusetzen, die den ländlichen Raum weiterbringen sollen, erklärte Dreher. Der Dezernent betonte, wie wichtig diese Arbeit sei, denn sie vernetze lokale Initiativen. Bürgerschaftliches Engagement spielt gerade im ländlichen Raum eine große Rolle", so Dreher weiter. Die Arbeitsgruppe "Bildung, Arbeit und Soziales" habe etwa mit den Projekten "Wettbewerb Soziales Miteinander" und "Netzwerk Soziales Miteinander" wichtige Entwicklungen auf den Weg gebracht. Dies untermauerten auch engagierte Expertinnen aus dem Ortenaukreis mit ihren Erfahrungen. Elvira Walter-Schmidt von der Arbeitsgemeinschaft des Bürgerschaftlichen Engagements e.V. (ARBES) zeigte auf, wie wichtig die Zusammenarbeit von Landratsamt und Projektpaten ist. Monika Huber, Achern, berichtete über die Betreuung von Asylbewerbern und speziellen Sprachkurse für diese Zielgruppe. Veronika Selge, Schutterwald, über Nachbarschaftshilfe.Schneider begrüßte das Engagement des Ortenaukreises, zeigte sich von der Arbeit im Unterausschuss und in den Projektgruppen beeindruckt und ermunterte Verwaltung und externe Experten, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen. Im Rahmen der Gesamtstrategie Ländlicher Raum hat Landrat Frank Scherer die Verwaltung aufgerufen, verstärkt dezernatsübergreifend zu handeln und Synergien zu nutzen (Bündelungsbehörde), Beurteilungs- und Ermessensspielräume im Interesse des Standortes Ortenau konsequent auszuschöpfen (Standortklausel) und Verfahrensabläufe ständig zu überprüfen und zum Nutzen der Bürger und Unternehmen im Ortenaukreis weiter zu optimieren (Bürokratieabbau). Zudem hat der Kreistag des Ortenaukreises ein "Maßnahmenpaket" verabschiedet, bei dem Projekte, die sich auf den ländlichen Raum auswirken und die nicht nur von der Kreisverwaltung, sondern auch von den unterschiedlichsten Trägern im Landkreis umgesetzt werden, zusammengefasst und systematisiert werden.