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Den neuen Radweg zwischen Willstätt-Hesselhurst und Offenburg-Weier entlang der K 5324 hat Landrat Frank Scherer heute offiziell für den Verkehr freigegeben. Im Beisein der Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner und dem Willstätter Bürgermeister Marco Steffens sowie der Ortsvorsteherin Gudrun Vetter, Weier, und des Ortsvorstehers von Hesselhurst, Eugen Sester, erläuterte Scherer die Vorteile der neuen Verbindung zwischen Hesselhurst und Weier: "Für Radfahrer ist der Weg nun nicht nur sicherer, sondern auch kürzer als über die abseits gelegenen Wirtschaftswege. Zudem dient der neue Rad- und Gehweg durch seine Dammlage als Begrenzung des Hochwasserrückhaltebeckens Gottswald." Damit Radfahrer und Fußgänger sicher über die Kreisstraße gelangen, wurde eine überquerungshilfe bei Weier gebaut, so Scherer.Gleichzeitig betonte der Landrat, dass ein gutes Radwegenetz von großer Bedeutung für die Infrastruktur sei und den Standort insgesamt stärke. "Neben der Verkehrssicherheit für Schulkinder, Studierende, Berufstätige und Freizeitradler bieten Radwege auch eine ökologische und attraktive Alternative zum Auto", betonte Scherer. Ein gutes Radwegnetz schaffe neue Verbindungen und eröffne neue Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, ein Mehrwert für Einheimische und Touristen.Nach diesem weiteren Lückenschluss im Ortenauer Radwegenetz gibt es im Ortenaukreis nun rund 140 Kilometer Radwege. "Seit meinem Dienstantritt vor vier Jahren haben wir über 40 Kilometer neue Radwege geschaffen. Ich bin stolz auf die Fortschritte in unserem Radwegebauprogramm, das noch weitere 80 Kilometer vorsieht", sagte Scherer. Damit entspreche der Ortenaukreis den Vorgaben der Landesregierung nach einem leistungsfähigen Radwegenetz im ländlichen Raum.Der Rad- und Gehweg von Hesselhurst nach Weier ist nach den Radwegen zwischen Wagshurst und önsbach und zwischen Wagshurst und Renchen die dritte neue Radwegverbindung, die der Ortenaukreis im Zusammenhang mit dem sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A5 und den damit verbundenen Brückenneubauten ausführt. Die Kosten für die Baumaßnahme an der K 5324 belaufen sich auf 390.000 Euro. Die Zuschüsse des Landes machen 59 Prozent aus. Das Regierungspräsidium Freiburg steuert 15.000 Euro für den Bau der Dammbegrenzung bei.Randnotiz: Vor den Bauarbeiten durchsuchten Spezialkräfte das Baufeld auf einer Fläche von über 11.000 Quadratmetern nach Kampfmitteln, weil der Radweg in der Nähe der Bunkeranlage im Gottswald verläuft und während des Baus der ersten 800 Meter bereits eine Phosphorbombe gefunden worden war. Dabei wurden einige Granatsplitter entdeckt. Zu Schaden kam jedoch niemand.