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Mit 11,95 Millionen Euro überschuss schließt der Ortenaukreis das Haushaltsjahr 2011 ab. Dies berichtete Finanzdezernentin Jutta Gnädig in der heutigen Sitzung des Verwaltungsausschusses. "Wir haben den überschuss den Rücklagen zugeführt und reduzieren damit die durch die Finanzkrise der Jahre 2008/2009 begründete Finanzierungslücke", so Gnädig."Aufgrund des guten Jahresergebnisses 2010 und der damaligen Prognosen für 2011/2012 konnten wir außerdem den Schuldenstand zum Jahresende 2011 um 6,7 Millionen Euro auf 39,57 Millionen Euro verringern. Dies führt in zukünftigen Haushaltsjahren zu einem reduzierten Schuldendienst. Damit konnte die aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise ausgesetzte Tilgung nachgeholt werden", verkündete Gnädig.Das positive Jahresergebnis resultiert zum einen aus den vom Kreistag im März 2010 beschlossenen Sparmaßnahmen zur Bewältigung der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2011/2012. Die Kreisverwaltung hat im Zeitraum 2009 bis 2012 fünf Millionen Euro eingespart. Diese Einsparungen sind dauerhaft und auch in den künftigen Haushaltsjahren wirksam. Geplante Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit einer Investitionssumme von insgesamt 15 Millionen Euro hat die Verwaltung aus Spargründen verschoben. Diese Investitionen stehen jedoch ab 2013 auf der Agenda.Zum anderen erholte sich 2011 die Konjunktur früher und in stärkerem Maße als absehbar, was zu einer merklichen Entspannung der Finanzlage führte, insbesondere durch Mehreinnahmen im Finanzausgleich und bei der Grunderwerbsteuer und durch geringere Ausgaben im Sozialbereich. Die Kreiskämmerei hat den Jahresabschluss für das Jahr 2011 erstmals nach den Vorgaben des "Neuen Kommunalen Haushaltsrechts" (NKHR) erstellt.