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Zum sechsten Mal verlieh der Netzwerk21-Kongress Mitte Oktober in Erfurt den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis "Zeitzeiche(N)". Die Auszeichnung würdigt beispielhafte Initiativen für eine lebenswerte Zukunft. Der Ortenaukreis wurde mit seiner "Gesamtstrategie Ländlicher Raum" in der Kategorie "Kommunen" mit mehr als 90 Bewerbern unter die Top-3 des Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis gewählt."Ich freue mich über die Platzierung und sehe sie als Bestätigung unserer langfristig und ganzheitlich ausgelegten Arbeit", sagt Landrat Frank Scherer. "Der Preis ist zugleich Ansporn, unseren Weg konsequent weiter zu gehen", so Scherer.2010 hat der Kreistag des Ortenaukreises die von Landrat Frank Scherer initiierte "Gesamtstrategie Ländlicher Raum" zur Stärkung und Entwicklung des ländlich geprägten Standorts beschlossen. Sie ist Grundlage für die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung und mit Akteuren vor Ort. Zentrales Element ist ein Unterausschuss des Kreistages, der sich aus 18 Mitgliedern des Kreistags und 17 Experten, die die verschiedenen Einrichtungen und Akteure im Ländlichen Raum repräsentieren, zusammensetzt."Hier arbeiten Kommunalpolitiker und externe Experten aus der Land- und Forstwirtschaft, den Kammern und aus den Bereichen Tourismus, Gesundheit, Familie, Senioren und Jugend zusammen und entwickeln Projektideen zu einer nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums im Ortenaukreis", erklärt Landrat Scherer. "Diese Zusammensetzung und Arbeitsweise ist deshalb vorbildlich", ergänzt Edwin Dreher, Dezernent für den Ländlichen Raum, "weil der Unterausschuss Impulse gibt, Ideen aufgreift und mit unterschiedlichen Partnern fest übergreifend innovative Projekte realisiert. So wird den Menschen im Ortenaukreis ein Bewusstsein für die Notwendigkeit nachhaltiger Lebensgestaltung vermittelt und Grundlagen für ein lebenswertes Umfeld im ländlichen Raum geschaffen."Eine der ersten erfolgreichen Maßnahmen, die aus der Arbeit des Unterausschusses resultiert, war der Wettbewerb Soziales Miteinander. Er hat verdeutlicht, welche Rolle gerade im ländlichen Raum das bürgerschaftliche Engagement für das Wohl der Bürger spielt. Hieraus entstand als Folgeprojekt das Netzwerk Soziales Miteinander, das beabsichtigt beispielsweise eine Internet-Plattform für das kreisweite soziale Engagement zu schaffen.