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Als Ergänzung zur europäischen Kampagne zur sicheren Instandhaltung aus den Jahren 2010 und 2011 veranstaltet die deutsch-französische Arbeitsgruppe "Arbeitsschutz über Grenzen hinweg" am 29.11.2012 ein Forum zum Thema "Instandhaltung in der Industrie" in der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Das Forum richtet sich sowohl an firmeninterne als auch firmenfremde Instandhalter, Firmenleitungen sowie Behördenvertreter."Unter Instandhaltungsarbeiten versteht man Arbeiten an technischen Systemen, Anlagen, Gebäuden oder Beförderungsmitteln, die erforderlich sind, um diese in funktionsfähigem Zustand zu erhalten oder in diesen zurückzuführen", erklärt Julia Morelle, Amtsleiterin für Gewerbeaufsicht, Immissionsschutz- und Abfallrecht am Landratsamt Ortenaukreis. "Damit sind derartige Arbeiten im produzierenden Gewerbe grundsätzlich erforderlich. Problematisch ist jedoch, dass in den Betrieben gleichzeitig die Produktionsabläufe so wenig wie möglich beeinträchtigt werden sollen, ein Produktionsstillstand unerwünscht ist und daher verhindert oder zumindest minimiert werden soll", so Morelle. Viele dieser Arbeiten werden zudem nicht von betriebseigenem Personal durchgeführt sondern an Fremdfirmen (auch ausländische) vergeben, denen die Betriebsabläufe nur unzureichend bekannt sind. Eine gefährliche Mischung an Randbedingungen, die ihren Tribut zollt: In den vergangenen Jahren ereigneten sich, wie eine Studie im Rahmen der europäischen Kampagne zeigt, in Europa 10 bis 15 Prozent der Arbeitsunfälle mit Todesfolge bei der Durchführung von Instandhaltungsarbeiten. Darüber hinaus stehen 15 bis 20 Prozent aller Arbeitsunfälle im Zusammenhang mit Instandhaltungsarbeiten – Zahlen, die dringenden Handlungsbedarf aufzeigen.Akteure des deutschen und französischen Arbeitsschutzes haben sich diesen Fragen angenommen und ein Forum vorbereitet, in dem nicht nur typische Gefahren aufgezeigt werden, sondern das darüber hinaus sowohl etwas über die geltende Rechtslage bei Instandhaltungsarbeiten in Deutschland und Frankreich informiert und anschauliche Beispiele aus der Praxis präsentiert. Ausreichende Zeit zur Diskussion ist vorgesehen.Weitere Informationen und Anmeldeformular im Internet unter: