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Im November 2012 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) leicht angestiegen: Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 24 und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 32 zugenommen. Dies entspricht einem Anstieg um jeweils 0,3 Prozent. Demgegenüber hat die Zahl der Arbeitslosen im gleichen Zeitraum um 1,5 Prozent abgenommen.Der Anstieg der Fallzahlen hat überwiegend saisonale Ursachen und entspricht dem üblichen Verlauf im Spätherbst. Der zeitgleich zu beobachtende Rückgang der Arbeitslosigkeit liegt im wesentlichen im Bereich der aktiven Arbeitsförderung begründet, so hat im vergangenen Monat die Zahl der Teilnehmer an Arbeitsfördermaßnahmen um 120 recht deutlich zugenommen und damit die Arbeitslosenstatistik entlastet.Die Fallzahlen liegen nach wie vor unter dem Vorjahresmonat, der Abstand ist aber von 5,5 Prozent zum Jahresbeginn auf zwischenzeitlich 1,7 Prozent geschmolzen. "Im überregionalen Vergleich stehen wir damit aber sehr gut da, da die 12-Monatsbilanz bei anderen Jobcentern zwischenzeitlich negativ ausfällt," kommentiert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die derzeitige Situation.Derzeit betreut die KOA 7.667 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 15.450 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.440 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.010 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.436 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 3.537 Personen als sogenannte "nicht arbeitslose Arbeitsuchende". Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt somit 7.973. Hinzu kommen 2.467 reine Leistungsbezieher, die etwa als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten. Im Oktober haben 169 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 8 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 177 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.