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Fördergelder in Höhe von 410.000 Euro hat das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in diesem Jahr dem Ortenaukreis bewilligt, um 45 Anwesen mit Kleinkläranlagen im Ortenaukreises an das öffentliche Kanalnetz anzuschließen. Das Amt für Wasserwirtschaft und Bodenschutz im Landratsamt Ortenaukreis teilt mit, dass der 30-prozentige Landeszuschuss zur umweltgerechten Abwasserbeseitigung im ländlichen Raum elf Ortenauer Städten und Gemeinden zugutekommt.Ein Großteil der neu erschlossenen Anwesen liegt im Acher-, Rench- und Kinzigtal. Das Abwasser aus den Kleinkläranlagen wird jetzt nicht mehr in Schwarzwaldbäche geleitet, sondern in die leistungsfähigeren kommunalen Anlagen. "Aus ökologischer und touristischer Sicht ist die Erschließung in diesen Gebieten sinnvoll. Die umweltgerechte Abwasserbeseitigung ist eine Form der nachhaltigen Infrastruktur und hat wesentlichen Einfluss auf andere Erwerbszweige wie zum Beispiel den Tourismus", betont Landrat Frank Scherer. Die Erfolge seien klar erkennbar. Allein durch drei geförderte Maßnahmen in Hausach, Lautenbach und Zell am Harmersbach fanden 140 Einwohner Anschluss an das öffentliche Kanalnetz. In Zell am Harmersbach können 18 Anwesen in Oberentersbach mit einem rund 1,6 Kilometer langen Zuleitungskanal erschlossen werden, in Hausach sind es sieben und in Lautenbach zehn Anwesen.Das Landratsamt und die Gemeinden unterstützen die privaten Teilnehmergemeinschaften, welche sich in der Regel zur Realisierung der Einzelmaßnahmen bilden, bei der Beantragung von Fördermitteln und der Umsetzung der Maßnahmen. "Dadurch wollen wir die Bürger für diese Thematik sensibilisieren und auch deren Umweltbewusstsein stärken", so der Landrat weiter. Seit 2001 konnten im Ortenaukreis 950 Anwesen mit Fördermitteln von insgesamt 6,4 Millionen Euro bezuschusst werden. Gemäß der Abwasserbeseitigungskonzepte sind im Landkreis noch etwa 1000 weitere Anwesen zu erschließen.