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Für Juli 2014 kann die Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) wieder einen Rückgang der Fallzahlen verzeichnen: Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,8 Prozent und die der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten um 1,1 Prozent gesunken. Die Zahl der Arbeitslosen ist zeitgleich sogar um 2,7 Prozent zurückgegangen.

Vergleiche zum Vorjahresmonat fallen zwischenzeitlich auch wieder positiv aus: Gegenüber Juli 2013 ist zwar nach wie vor ein Zuwachs der Fallzahlen festzustellen – mit einem Plus von lediglich 1,5 Prozent ist dies aber der geringste Anstieg der Bedarfsgemeinschaften seit über einem Jahr. Demgegenüber ist die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten binnen Jahresfrist um 0,5 Prozent und die der Arbeitslosen sogar um 3,4 Prozent zurückgegangen.

„Besonders erfreulich ist die Situation im Jugendbereich“, betont Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters. „Aktuell beziehen 1.939 unter 25-Jährige Arbeitslosengeld II von der KOA – dies sind 123 weniger als vor einem Jahr. Mit einem Rückgang von 6,3 Prozent hat diese wichtige Zielgruppe besonders stark von der aktuellen Entwicklung profitiert.“

Derzeit betreut die KOA 8.067 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.121 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.741 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.380 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.462 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 4.157 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt 8.619. Hinzu kommen 2.122 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.

Im Juli haben 216 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 64 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 280 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.