Hilfsnavigation

  • Kulinarische Ortenau.
  • Tulpen
  • Straßenmeister des Ortenaukreises bei der Arbeit.
  • Fachkräfte helfen Ihnen bei privaten wie beruflichen Fragen.

Das Landratsamt Ortenaukreis hat sich im Zeitraum vom 21. bis 27. Juli 2014 an der zweiten Schwerpunktkontrollaktion „Geschwindigkeit“ des Landes beteiligt, zu der Innen- und Verkehrsministerium in Stuttgart aufgerufen hatten. Die erste Kontrollaktion hatte bereits im April dieses Jahres stattgefunden.

An rund 20 verschiedenen Messstellen im gesamten Kreisgebiet wurden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Gemessen wurde diesmal unter anderem in den Kommunen Ettenheim, Haslach, Hausach, Hofstetten, Hohberg, Hornberg, Mahlberg, Neuried, Ohlsbach, Ortenberg, Ringsheim, Rust, Schuttertal, Schutterwald und Seelbach. Weitere Mess-Schwerpunkte befanden sich etwa an den Bundestraßen 3, 28, und 33.

Die Messungen erfolgten von Montag bis Sonntag, jeweils verteilt über den ganzen Tag. Sie ergaben, dass während des Überwachungszeitraums rund fünf Prozent der Fahrzeugführer im Ortenaukreis zu schnell unterwegs waren. Insgesamt wurden 2.098 Überschreitungen der jeweils zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt, wobei innerorts 38 Fahrzeuge und außerorts 151 Fahrzeuge die erlaubte Geschwindigkeit nicht nur geringfügig, sondern um mehr als 20 km/h überschritten. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 118 km/h – 70 km/h waren nur zulässig. Sechs Fahrer waren außerorts mit mehr als 40 km/h schneller als erlaubt unterwegs und müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.

„Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit stellt nach wie vor die Hauptunfallursache dar. Wir möchten, dass aller Teilnehmer im Straßenverkehr im Ortenaukreis sicher unterwegs sind. Deswegen werden wir auch in Zukunft, nicht nur im Rahmen landesweiter Kontrollwochen, sondern dauerhaft unseren Beitrag leisten und im ganzen Kreisgebiet Messungen durchführen“, sagt Ninja von Rudloff, Leiterin des Ordnungsamts im Landratsamt Ortenaukreis.

2013 hat der Ortenaukreis bei insgesamt 1.178 durchgeführten Messungen 1.640.581 Fahrzeuge kontrolliert. Davon waren 108.466 Fahrzeuge zu schnell, wobei in 93.363 Fällen ein Verwarn- bzw. Bußgeldverfahren eingeleitet und in 518 Fällen ein Fahrverbot verfügt wurde.