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Drei Gemeinden des Ortenaukreises stellten sich beim Kreisentscheid des 25. Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ einer fachkundigen Jury. Der Zeller Stadteil Unterentersbach erhielt einen ersten Preis; den Schwanauer Ortsteilen Allmannsweier wurde ein zweiter, Nonnenweier ein dritter Preis zugesprochen. Die Gemeinde Unterentersbach wird zusätzlich für die Teilnahme am Landeswettbewerb 2015 vorgeschlagen.

Landrat Frank Scherer gratulierte den ausgezeichneten Gemeinden und dankte ihnen für das vielfältige und nachhaltige Engagement, die Dörfer auch für die Zukunft attraktiv und lebenswert zu erhalten. Die Urkunden werden den Teilnehmern während einer Feierstunde im Herbst überreicht.

Während einer zweistündigen Begehung hatten die drei Ortsvorsteherinnen ihre Gemeinden vor den Juroren präsentiert. „Die Bewertungskriterien wurden im Vergleich zum letzten Wettbewerb 2011 etwas vereinfacht und bieten nun auch kleineren Gemeinden bessere Chancen Punkte zu erhalten“, erklärt Hansjörg Haas von der Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau sowie Landespflege beim Landratsamt Ortenaukreis. Er hat die Federführung des Wettbewerbs inne und gehört auch der Jury an.

In Nonnenweier beeindruckte das zielgerichtete bürgerschaftliche Engagement, das als nachhaltig wirkende „Zukunftswerkstatt“ bezeichnet werden kann.

Allmannsweier punktete unter anderem mit der hochwertig erhaltenen historischen Bausubstanz, bis hin zu den traditionellen Sandsteinmauern um Höfe und Gärten. Und auch hier waren die Ergebnisse eines breiten bürgerschaftlichen Engagements zu sehen.

Unterentersbach überzeugte die Kommission durch die Überplanung des Kernortsbereiches mit einem Bebauungsplan und durch den erweiterten Kern mit einer Gestaltungssatzung. Diese Maßnahme schützt nachhaltig den typischen Charakter des Dorfes und ist beispielgebend für andere Gemeinden.

Die Kommission bestand aus fünf Personen: Jürgen Nowak, Bürgermeister und Kreisrat, bewertete den Bereich „Leitbild und wirtschaftliche Initiativen“, Angelika Bruder vom Landfrauenverband Südbaden beurteilte „Soziale und kulturelle Initiativen“, Hans-Jürgen Treppe, Architekt in der Denkmalpflege, die „Baugestaltung und -entwicklung“, Andrea Ganter, stellvertretende Amtsleiterin des Amts für Landwirtschaft, den Bereich „Ort in der Landschaft“ und Hansjörg Haas, Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau, Landespflege den Bereich „Grüngestaltung im Ort“.

Im Vergleich zum vergangenen Wettbewerben hatte die Jury die Möglichkeit in einer Querschnittsbewertung weitere 10 von insgesamt 100 Punkten für den Gesamteindruck in Verbindung mit der Ausgangslage und den Perspektiven zu vergeben.

Die Gemeinden erhalten die ausführlichen Protokolle als Leitfaden zur Weiterentwicklung.