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Kleine Bergbauernbetriebe und Landwirte, die Kühe auf eine Weide transportieren, sollen ab 2015 vom Ortenaukreis eine höhere Förderung bekommen. Dies hat der Ausschuss für Umwelt und Technik des Ortenaukreises in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Mit diesen Beschlüssen folgten die Ausschussmitglieder den Anträgen der CDU-Kreistagsfraktion vom März und April dieses Jahres.

„Wenn wir Landwirte dabei unterstützen, Grünflächen zu bewirtschaften und die Landschaft offen zu halten, stärken wir den ländlichen Raum und den Tourismus, und damit unseren Standort“, befürwortete Landrat Frank Scherer die Anpassung der Förderrichtlinien des Ortenaukreises für Bergbauern und zu den Transportkosten für weibliche Rinder.

Das Bergbauernprogramm fördert Betriebe, die Steillagenflächen und Grünflächen bewirtschaften, jedoch kleiner als drei Hektar sind und daher keine Landesförderung erhalten. In der geänderten Richtlinie wird der Fördersatz von 146,23 Euro auf 170 Euro pro Hektar angehoben. Wie bisher teilen sich die Gemarkungsgemeinden und der Landkreis die Kosten. Der Ausschuss empfiehlt daher dem Kreistag, 75.000 Euro statt bisher 55.370 Euro ab 2015 im Kreishaushalt bereit zu stellen.

Betriebe, die bereit sind, weibliche Rinder auf der Weide zu halten und auch Tiere in Pension zu nehmen, werden künftig mit 45 Euro statt bisher 40 Euro pro Tier gefördert. Zudem erhalten sie zwei Euro pro Transportkilometer. Daher sollen die im Kreistag ab 2015 bereit gestellten Mittel auf 86.000 Euro erhöht werden. Auch bei dieser Richtlinie teilen sich der Ortenaukreis mit einem Anteil von 60 Prozent und die Gemarkungsgemeinden mit einem Anteil von 40 Prozent die Förderung.

Die Änderung der beiden Richtlinien steht unter dem Vorbehalt, dass die Gemeinden des Kreises der Erhöhung zustimmen. Da die Gemeinden beim Bergbauernprogramm die Hälfte und beim Programm der Transportkostenbeihilfe für Rinder 40 Prozent zahlen, ist auch ihr Haushalt betroffen.