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Das Kommunalamt des Ortenaukreises hat die Wahlprüfung für die Gemeinde- und Ortschaftsratswahlen vom 25. Mai 2014 abgeschlossen. Das gab Amtsleiter Herbert Lasch heute bekannt. „Alle Gemeinderats- und Ortschaftsratswahlen der 46 Städte und Gemeinden, die der Rechtsaufsicht des Landratsamtes Ortenaukreis unterstehen, konnten für gültig erklärt werden“, so Lasch. „Auch ergaben sich keine Änderungen bei den gewählten Personen. Die meisten Gemeinden haben bereits die Wahlprüfungsbescheide erhalten.“
Die Wahlprüfung der fünf großen Kreisstädte obliegt dem Regierungspräsidium Freiburg.

Die Gemeinde- und Ortschaftsratswahlen in Zahlen:

Gemeinderatswahlen:
193.250 Bürgerinnen und Bürger waren bei der Gemeinderatswahl wahlberechtigt, 103.974 Personen machten von ihrem Recht Gebrauch, was einer Wahlbeteiligung von 53,8 Prozent entspricht (2009: 55,4 Prozent). Insgesamt waren 3,4 Prozent der abgegebenen Stimmzettel ungültig. „Vergleicht man diese Quote zwischen den Gemeinden mit und ohne unechter Teilortswahl, so stellt man fest, dass einem Ungültigkeitsanteil von 5,68 Prozent in Gemeinden mit unechter Teilortswahl nur 2,82 Prozent bei den anderen gegenüberstehen", erklärt Lasch.
704 Sitze wurden vergeben, davon 12 Ausgleichssitze in fünf Gemeinden mit unechter Teilortswahl. Mit 268 Sitzen ist die CDU im Ortenaukreis Spitzenreiter der Parteien, gefolgt von der SPD mit 86 Sitzen. Die Wählervereinigungen erzielten 313 Sitze, die restlichen 37 Sitze verteilen sich auf andere Parteien oder Listenverbindungen zwischen Parteien und Wählervereinigungen.
Gewählt wurden 538 Männer und 166 Frauen. Der Frauenanteil lag somit bei 24 Prozent und damit um vier Prozent höher als noch 2009. In allen Gemeinderäten sind Frauen vertreten. Von den 13 nicht-deutschen EU Bürgern, die kandidierten, wurde nur einer in Zell a. H. tatsächlich in den Gemeinderat gewählt.

Ortschaftsratswahlen:
Die Wahlbeteiligung bei den Ortschaftsratswahlen im Ortenaukreis lag bei 54,4 Prozent (2009: 55,0 Prozent). 509 Sitze in 58 Ortschaftsräten wurden vergeben. Von 35.620 abgegebenen Stimmzetteln waren drei Prozent ungültig. Die CDU war auch hier stärkste Partei mit 157 gewonnen Sitzen vor der SPD mit 34 Sitzen. Die Wählervereinigungen erzielten 250 Sitze, die übrigen 26 Sitze verteilen sich auf andere Parteien oder Listenverbindungen zwischen Parteien und Wählervereinigungen. Der Frauenanteil in den 58 Ortschaftsräten liegt bei 20 Prozent, elf Ortschaftsräte sind nur von Männern besetzt. In sechs Ortschaften wurden die dort zur Wahl stehenden 42 Sitze durch Mehrheitswahl vergeben, da nur einer oder kein Wahlvorschlag abgegeben worden war.