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Für die Familienunterstützenden Dienste in der Ortenau erhöht der Ortenaukreis zukünftig die jährliche Förderung um 10 000 Euro auf 110.800 Euro. Das hat der Sozialausschuss des Ortenaukreises in seiner heutigen Sitzung beschlossen.

Die Trägerlandschaft der Familienunterstützenden Dienste im Ortenaukreis ist vielfältig und reicht von großen Wohlfahrtsverbänden bis zu kleineren Angehörigenvereine. Die Dienste stellen spezielle Angebote für Menschen mit Behinderung bereit und bieten Erwachsenen und Kindern, die zuhause in ihren Familien leben, beispielsweise Einzel- und Gruppenbetreuung oder vermitteln passende Freizeitangebote. Damit stärken sie Familien mit behinderten Angehörigen und helfen Menschen mit Behinderung dabei, am ganz normalen Leben teilzuhaben. „Diese Dienste leisten wertvolle Arbeit, die die Lebensqualität der Betroffenen ungemein verbessert. Oft verhindert sie die Unterbringung in stationären Einrichtungen und erspart dadurch der Allgemeinheit höhere Kosten“, so Georg Benz, Sozialdezernent des Ortenaukreises.

Die Familienunterstützenden Dienste finanzieren sich aus Zuschüssen des Landes und des Kreises, Einnahmen von Kostenträgern, vor allem der Pflegekassen, und aus Beiträgen der Nutzer. Seit 2009 fördert der Ortenaukreis die Familienunterstützenden Dienste bisher ergänzend zur Landesförderung. „Die Kreisförderung zeigt eine erfreuliche Wirkung. Die Angebote werden gerne angenommen und stiegen quantitativ wie auch qualitativ, so dass der eingeschlagene Weg fortgesetzt und die Unterstützung der Dienste verbessert werden sollte“, ergänzte Mirjam Schwab, Sozialplanerin des Ortenaukreises.

Auch sei die Anzahl der betreuten Personen in den letzten Jahren stetig gestiegen. „Diese positive Entwicklung bewirkt aber auch einen höheren Personal- und Sachkostenbedarf und zusammen mit den allgemeinen Kostensteigerungen Mehrausgaben bei den Diensten. Dabei wollen wir die Dienste unterstützen. Deshalb freue ich mich, dass die Mitglieder des Sozialausschusses dem Antrag auf eine zehnprozentige Erhöhung der Förderung zugestimmt haben“, erklärt Benz.