Hilfsnavigation

  • Winter in Offenburg.
  • Wir beraten Sie gerne.
  • Kulinarische Ortenau.
  • Forstwirte des Ortenaukreises bei der Arbeit.

Geringfügiger Rückgang der Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung

 

Im Mai 2014 sind die Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) geringfügig zurückgegangen. Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften um 0,4 Prozent und die der Arbeitslosengeld II-Empfänger um 0,5 Prozent abgenommen. Die Zahl der Arbeitslosen ist zeitgleich um 1,3 Prozent gestiegen, was im Wesentlichen durch den Rückgang an Teilnehmern in Arbeitsfördermaßnahmen verursacht wurde und daher nicht als verschlechterte Arbeitsmarktsituation fehlinterpretiert werden darf.

„Der Rückgang der Fallzahlen freut uns natürlich“, kommentiert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die aktuelle Situation. „Nachdem wir seit November 2013 kontinuierlich einen Anstieg der Zahl der Leistungsberechtigten vermelden mussten, ist dies der erste Monat, in dem die Fallzahlen rückläufig sind. Dabei ist es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch verfrüht, von einer Trendwende zu reden“, äußert sich Mittelstädt zunächst noch verhalten optimistisch.

Derzeit betreut die KOA 8.086 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 16.192 Leistungsempfängern. Von ihnen erhielten 10.798 erwerbsfähige Personen Arbeitslosengeld II und 5.394 Nichterwerbsfähige Sozialgeld. 4.563 Personen gelten gemäß den gesetzlichen Kriterien als arbeitslos und 4.128 Personen als sogenannte „nicht arbeitslose Arbeitsuchende“. Hierzu gehören insbesondere Alg II-Empfänger, die sich in Arbeitsfördermaßnahmen befinden oder über 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und nur ergänzende Leistungen erhalten. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Personen beträgt 8.691

Im Mai haben 148 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 29 Arbeitsaufnahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Insgesamt haben im Berichtsmonat 177 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.

Hinzu kommen 2.107 reine Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter 3 Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten.